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LVR-Niederrheinmuseum Wesel: Der Erste Weltkrieg im Spiegel von Familiengeschichten

Wesel (idr). Zahlen, Daten Fakten, die schockieren - und trotzdem oft nicht berühren.

Annähernd 17 Millionen Menschen fielen dem Ersten Weltkrieg zum Opfer. Mit der Ausstellung "Unsere Familie im Ersten Weltkrieg" gibt das LVR-Niederrheinmuseum Wesel den Opfern ein Gesicht, schafft Nähe zur "Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts", deren Ende genau 100 Jahre zurück liegt.
Vom 3. November bis 30. Dezember beleuchten fast 4.000 Objekte aus privaten Nachlässen vom Niederrhein diese Zeit.
Ein Neujahrsgruß aus Russland, geschrieben auf Birkenrinde: Insgesamt sind Fotos, Feldpost, amtliche Dokumente, Bücher, Orden und weitere persönliche Gegenstände zu sehen. Die Präsentation richtet ihren Blick auf Menschen, die diesen Krieg erlebten und erlitten: Männer, Frauen und Kinder vom Niederrhein.
Die Ausstellung ist somit ganz wesentlich aus persönlichen Hinterlassenschaften zusammengestellt, die bis heute in Familienbesitz aufbewahrt blieben. Nach einem Aufruf bereits im Jahre 2013 wurden dem Museum über 80 private Nachlässe aus Wesel und vom Niederrhein anvertraut. Mittlerweile liegen annähernd 4.000 Objekte vor, hauptsächlich Fotos und Alben, Feldpostkarten und –briefe, dazu auch amtliche Dokumente, Bücher und anderes Schriftgut sowie Orden, Ehrenzeichen und weitere Einzelobjekte.
Die Ausstellung zeigt eine Auswahl und vermutlich nur einen kleinen Teil dessen, was in unserer Region in Familienbesitz über den Ersten Weltkrieg erhalten blieb, der vor 100 Jahren zu Ende ging. Sie führt zurück in eine Zeit, deren Lebensbedingungen und Lebenswirklichkeiten, deren Normen- und Wertesysteme sich fundamental von denen unserer Gegenwart unterscheiden. Die Ausstellung lenkt den Blick auf Gesichter und Geschichten aus dieser Zeit, auf den Alltag der Soldaten und Daheimgebliebenen.
Zu dieser Sonderausstellung können Führungen für Gruppen und Schulprogramme gebucht werden, Dauer je 1 St. Kontakt: Tel. 02234 9921-555
Gesellschaftliche Auswirkungen des Krieges sind nur am Rande im Blick. Weitere Infos unter www.niederrheinmuseum-wesel.lvr.de

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