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Manege frei für den Kinderzirkus Urbanus

Von Anna Stenpaß
18.11.2018 Rhade. „Manege frei“ hieß es am vergangenen Samstag in der städtischen Turnhalle an der Erler Straße in Dorsten-Rhade.

Dort nämlich zeigten die Kindergartenkinder des Familienzentrum St. Urbanus in einer knapp eineinhalb Stündigen Zirkusvorstellung eine Mischung aus Akrobatik, Clownerie, Jonglage und Zauberei.
Begonnen hatte alles bereits am Montag. Dann nämlich trafen die 80 Kinder und Erzieherinnen der Einrichtung am Fröbelweg zum ersten Mal auf Marina Köllner vom Kinderzirkus Max und Moritz.

Nach der ersten Kostümprobe wurde fleißig geprobt, Text auswendig gelernt und alles vorbereitet. „Die ganze Woche über wurde in Kleingruppen spielerisch „geprobt““, berichtet eine Erzieherin am Rande der Veranstaltung.
Nach vier anstrengenden Tagen trafen sich die Kinder am Freitagmorgen dann zur großen Generalprobe in der Turnhalle an der Erler Straße.


Am Samstag wurde es dann bunt in der großen Turnhalle. Währen die Erziehrinnen die Kinder mit Kostümen und Schminke in echte Zirkusartisten verwandelten, versorgte der Förderkreis die wartende Scharr vor der Tür noch mit allerlei Köstlichkeiten. Von Kaffee, über Tee, bis hin zu selbst gebackenem Kuchen. Hier war für jeden, der 250 gespannt wartenden Zuschauer etwas dabei.


Der Förderkreis, der die ganze Projektwoche finanzierte, freute sich sehr über eine ausverkaufte Vorstellung. „Die Halle wird voll bis auf den letzten Platz“, hörte man die fleißigen Eltern in den Tagen der Vorbereitung oftmals sagen.
Dann aber, um Punkt 15 Uhr begrüßte Kita Leiterin Andrea Hark die schon sehr gespannten Zuschauer und vergas dabei nicht, sich bei den vielen Helfern, die dieses Projekt erst möglich gemacht haben zu bedanken. Doch damit war der Startschuss für einen aufregenden Nachmittag gefallen.


Kleine Jongleure machten den Auftakt und verzauberten die Halle mit ihren Bunten Tüchern. Der Clown-Chor des „Kinderzirkus Urbanus“, wie sich die Kinder unlängst selbst genannt hatten, präsentierte den Zuschauern ihren „Rollmops und Hering-Song“, bevor die allerkleinsten Kita-Kinder ein wenig Spannung in die Halle brachten. Sie nämlich waren Teil einer kleinen, spannenden Zaubershow.


Beim Sketch „Bienchen Bienchen gib mit Honig“ hörte man hinter dem Vorhang noch ein leises „ein bisschen aufgeregt bin ich ja schon“, bevor die drei Vorschulmädchen ihren großen Auftritt in der Manege hatten. Hier wurde der wohl „dümmste“ Clown gesucht. Ob er gefunden wurde, darüber wird sich ein jeder sein eigenes Bild gemacht haben.
Im weiteren Verlauf der Vorstellung des Kinderzirkus Urbanus bauten die Akrobaten noch einige Pyramiden und es tanzten die sportlichen Seiltänzer auf ihrem Drahtseil. Auch eine kleine Primaballerina versuchte ihr Glück auf dem Seil, sorgte mit ihrer etwas „komischen“ Seiltanznummer dann aber für einige Lacher in der Halle.

Ganz am Ende betrat noch ein „alter“ Bekannter die Halle. Denn mit der Vorstellung des Wilhelm Tell, der seinem Partner einen Luftballon vom Kopf schießen wollte, wurde es kurzzeitig spannend im weiten Rund der Zirkusmanege. Mit einigen Hindernissen schaffte es Wilhelm Tell tatsächlich und der mit Konfetti gefüllte Ballon platze.


Als ganz am Ende noch einmal alle Artisten die Manage stürmten um sich gemeinsam vom Publikum zu verabschieden, wurden sie gefeiert wie ganz große. Schön war es, da waren sich alle einig. Und nachdem der Förderkreis jedem Kind noch eine Medaille als Andenken überreicht hatte war ein bunter Zirkusnachmittag mit den Kindern des Familienzentrum St. Urbanus auch schon wieder vorbei.

 



 

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