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Veranstaltung des „Bündnisses gegen Depressionen im Kreis Wesel“

21.11.2018 Kreis Wesel. Wie äußert sich eine Depression? Warum ist die Kommunikation mit einem depressiv erkrankten Angehörigen so schwierig? Was kann man für mich selber tun, um gesund zu bleiben? Unter anderem diese Fragen beschäftigten am Samstag, 17. November 2018, die rund 50 Teilnehmenden der Veranstaltung „Niemand ist alleine depressiv! Möglichkeiten und Grenzen von Angehörigen“ des Bündnisses gegen Depression im Kreis Wesel in Dinslaken. Allein im Kreis Wesel erkranken jährlich über 20.000 erwachsene Menschen an einer Depression. Doch auch für Angehörige und das soziale Umfeld ist die Depression eines anderen Menschen eine starke Belastung. „Deshalb ist es toll, dass der Kreis Wesel sich bereits seit sechs Jahren im Rahmen des ‚Bündnisses gegen Depression‘ engagiert, um die Versorgung in diesem Bereich zu optimieren“, betonte Michael Maas, zuständiges Vorstandsmitglied des Kreises Wesel, in seiner Begrüßung.

Dr. Barbara Florange, Chefärztin des St. Vinzenz Krankenhauses in Dinslaken, informierte über das Krankheitsbild Depression und erklärte: „Die Denkmuster bei depressiv erkrankten Menschen ändern sich, außerdem wird die Kommunikation im Krankheitsverlauf beeinträchtigt.“ Anschließend nahm Christian Papst, Vorstandsmitglied des Landesverbandes NRW der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen e.V., die Perspektive der Angehörigen ein. Er erinnerte daran, dass jede/r Angehörige/r eines psychisch kranken Menschen werden kann und dass sich Angehörige auf Unverständnis und Unwissenheit über diese besondere Situation durch das Umfeld einstellen müssten. „Angehörige haben für depressiv Erkrankte eine wichtige Funktion, sie müssen äußerst robust sein, um das alles unbeschadet überstehen zu können“, ergänzte er.

Michael Schaffrath und Sandra Tinnefeld von der Selbsthilfe-Kontaktstelle boten mit dem Bericht aus der Sicht eines Betroffenen einen Blick auf die Rolle der Angehörigen. Tinnefeld betonte auch die Entlastung, die durch den Austausch mit anderen Betroffenen erfolgen kann und ermutigte die Anwesenden, diese Unterstützung in Anspruch zu nehmen und auszuprobieren. Martina Kröber und Martin van Staa aus den Sozialpsychiatrischen Zentren in Dinslaken und Wesel informierten über konkrete Hilfsangebote in der Region. Die Mitarbeitenden in den Sozialpsychiatrischen Zentren sehen sich als erste Anlaufstelle für alle Menschen, die sich in psychischen Krisen befinden, sowie für deren Angehörige. „Der Sozialpsychiatrische Dienst ist wie eine Drehscheibe, auf der der/die Beratende gemeinsam mit dem/der Ratsuchenden steht, um von dort aus ein bedarfsgerechtes Hilfs- und Unterstützungsangebot zu finden“, so Godehard Reul vom Sozialpsychiatrischen Dienst des Kreises Wesel. Seine (anonymen) Beratungen für Ratsuchende sind kostenlos.

Organisiert wurde die Veranstaltung im Rahmen des „Bündnisses gegen Depressionen im Kreis Wesel“ von Psychiatriekoordinatorin Ines Leuchtenberg und den Sozialpsychiatrischen Zentren des Caritasverbandes Dinslaken-Wesel e.V. und der SPIX e.V.. Konkrete Unterstützungs- und Hilfsangebote für den Kreis Wesel sind auf der Homepage des Kreises Wesel zu finden unter www.kreis-wesel.de > Themen A-Z > Gesundheit > Depression – Hilfsangebot.

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