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Weihnachten mal anders

14.12.2018 Damm/Bricht. Wenn die Theatergruppe der Landfrauen Damm/Bricht auftritt, bleibt kein Auge trocken


Kürzlich war es wieder einmal so weit: Mit dem Stück „Weihnachten mal anders“ trat die Theatergruppe der Landfrauen aus Damm und Bricht beim traditionellen Weihnachtskaffeetrinken der Landfrauen aus Brünen, im Festsaal des Landhotels Voshövel auf. Wir schauten mal kurz zu und hinter die Kulissen der Damm/Brichter Theatergruppe. 


Nicht zum ersten und ganz sicher nicht zum letzten Mal, denn die Damen im Saal hatten jede Menge Spaß als Oma Appolonia Hasenpfeffer, Annerose Düse, Mirinda Hopfenstätt, Hinnak, Hein und die anderen sich auf die MS Emanuel begaben, um dem Weihnachtstrubel aus dem Weg zu gehen.
Obwohl – so ganz stimmt das nicht, denn eine unter ihnen wollte sehr wohl Weihnachten mit allem Gedöns verbringen, wurde aber schlicht und ergreifend von den anderen überrumpelt. Soweit die Geschichte im Groben… Wie man sich denken kann, kam alles ganz anders als geplant, der Heilige Abend auf dem heruntergekommenen Dampfer sollte schließlich doch noch sehr atmosphärisch und harmonisch werden.


Die Theatergruppe der Landfrauen besteht seit mehr als 30 Jahren, in der aktuellen Zusammensetzung treten sie seit rund sechs Jahren auf. Und das mit wachsender Begeisterung. Alle zwei Jahre heißt es für sie „Bühne frei“, dann im Wechsel mit der Kolleginnen aus Drevenack veranstalten sie in jedem Jahr ein Weihnachtstreffen und studieren ein Theaterstück ein. Darüber hinaus „kann man uns mieten“, wie Brigitte Schmidt-Weltjen erklärt. So zum Beispiel die Brünener Landfrauen am Mittwochnachmittag.
Seit September treffen sich die zwölf Frauen wöchentlich, um sich in ihre Rollen zu begeben, die Texte auswendig lernen, die Bühne bauen, die Requisiten zusammensuchen, basteln, nähen und was sonst noch alles auf dem Programm steht. Für die Bretter, die die Welt bedeuten, legen sich die Damen ordentlich ins Zeug. Sogar die Stücke werden selbst geschrieben. Waltraud Kolkmann führt Regie, spielt mit und schreibt nebenher die Drehbücher. „Das hat vor ein paar Jahren angefangen, da hatten wir kein vernünftiges Theaterstück zur Verfügung und da haben wir es halt selbst verfasst. Wenn man sich einmal daran begibt, ist es nicht so schwierig“, sagt sie und lacht, wenn sie an den einen oder anderen Witz denkt. Zum Beispiel wenn Oma Appolonia vom Händi ihres Enkels berichtet „Das mit der Glasscheibe und dem angebissenen Pfirsich“…

 

 


Der Theatergruppe jedenfalls gehen die Ideen so schnell noch nicht aus. Ideen gibt es reichlich. „Man muss eben ein bisschen mit offenen Augen und Ohren durch die Welt gehen und das eine oder andere aufschnappen“, erklärt Waltraud Kolkmann und muss rasch zum Umziehen in die Garderobe…

Text und Fotos Gundis-Jansen- Garz

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