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Erasmus Plus Projekt: "It`s great, funny and beautiful“

28.3.2019 Schemrbeck. (geg). Nachdem im Oktober letzten Jahres Neuntklässler der Gesamtschule das spanische Pamplona besuchten, waren in der vergangenen Woche 30 Schüler/innen und 18 Lehrer/innen aus der Türkei, Spanien, den Niederlanden, Polen und Rumänien zu Gast in Schermbeck.

Möglich machte es das Programm „ Erasmus plus“ in dem die Schulen der sechs Länder nun einen regelmäßigen Austausch pflegen. Koordiniert und begleitet wird dieses Projekt von den Lehrerinnen und Lehrern Rita Kersting, Jaisy Manthuruthil, Sven Merkelbach und Bianca Sadowski.
„Die Zeit war viel zu kurz“, das befanden die Schülerinnen und Schüler aller teilnehmenden Länder am Samstagabend bei der „farewell“- oder in Deutsch Abschiedsparty, in der Mensa der Gesamtschule.


Ein Teil der Gäste bei der Ankunft (Foto O.Katzenberger)

Zum Auftakt des Austauschprojektes ging es für die Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 9, wie erwähnt nach Pamplona in Spanien, wo sie unter anderen beim Stadtspaziergang und dem Kochen landestypischer Gerichte die spanische Kultur und seine internationalen Partner kennenlernte.
Mittwochabend reisten die internationalen Gäste an. Darauf freute sich auch Emma Katzenberger, in deren Familie die 15jährige Silvia Duriga Teodora aus Rumänien weilte. Schon im Vorfeld haben sich die Mädels über die sozialen Medien ausgetauscht. „Das war bei der Ankunft so, als begrüßten sich Freundinnen“, berichtete Oliver Katzenberger, der auch Schulpflegschaftsvorsitzender ist, erfreut und sagte noch: „Das ist wirkliche Globalisierung und internationale Verbundenheit.“


Mit großem Tamtam begrüßt, wurden die Gäste von der neunten Jahrgangsstufe, dem Schulleiter Norbert Hohmann und Bürgermeister Mike Rexforth am Donnerstagmorgen. Rexforth bedankte sich  bei der Gesamtschule und allen am Projekt Beteilgten für den Mut zur Bewerbung. "Für mich trägt dieses Projekt zur Völkerungsverständigung bei, gerade auch deshalb, weil wir in Europa und gerade auch in den Heimatländern aller Teilnehmer eine politischen Ruck nach rechts feststellen müssen. Ich habe mir gewünscht, dass die Teilnehmer ihre Erfahrungen mit den Menschen und Kulturen mit nach Hause nehmen und offen für ein friedvolles Miteinander werben. Wir sind zwar alle Nationalisten (bezogen auf unsere Herkunft), auch Europäer, aber ganz besonders Menschen - dem möge sich jeder Einzelne immer bewußt sein.", sagte Bürgermeister Mike Rexforth.


Tom Lensing, in dessen Familie der 14jährige Levy aus Nijmegen zu Gast war, begrüßt das Projekt, aber er sagt auch „Für die Kommunikation zwischen den Völkern ist das eine gute Sache, aber für das Große und Ganze sehe ich das kritisch.“ Der 16jährige Finn fügt an: “Menschen die rechts gerichtet sind, überzeugt man nicht so schnell“. Levy aus Nijmegen macht sich hingegen gar nicht so viel Gedanken, nach seiner Meinung gefragt, antwortete er: “It`s great, funny and beautiful“.
Am Donnerstagnachmittag lernten die Schülerinnen und Schüler Schermbeck mittels einer Ralley kennen. Am Freitagvormittag bekamen die Gesamtschüler/innen einen Einblick in den Unterrichtstoff  der Gäste und fuhren am Nachmittag dann ins Centro. Samstag ging es auf die Eisbahn und nach einigen privaten Stunden stand auch schon die „fairwellparty“ an.
Am Ende hatte Emma, in deren Familie schon mehrfach ausländische Gastschüler zu Besuch waren, eine weitere Freundin gefunden. „Es ist schön, wenn ich Menschen aus anderen Kulturen kennenlernen kann“, sagte sie und dass sie dadurch offener geworden sei. Silvia aus Rumänien zeigte sich begeistert von ihren Eindrücken, die sie mit in ihre Heimat Rumänien nimmt. „Die Zeit hier war sehr kurz, aber die Erinnerungen werden bleiben“, ist sie überzeugt.
Lothar Schulte aus Damm steht dem Projekt sehr positiv gegenüber. „Ich glaube schon, dass das was für Europa bringt. Und wer weiß, vielleicht bringen solche Projekte auch die zusammen, die gar nicht zu Europa gehören,“ sagte er. Die 14jährige Leyra aus Spanien ist in seiner Familie das Gastkind und war schon zweimal in Frankreich. Sie ist der Meinung, dass das Kennenlernen neuer Leute durchaus dafür sorgt, dass Europa zusammenwachsen könne


Da müssen Lehrer durch und  Blinde Kuh spielen

„Das Erasmus Projekt ist eine echte Bereicherung für die Schule und die Schüler. Mit Spannung erwarten unsere Schüler nun, wann ihr Teil der Erfahrung im Ausland ansteht“, so Oliver Katzenberger.
Bis zum März 2020 werden die weiteren Partnerschulen in Polen, Rumänien, in der Türkei und in den Niederlanden besucht.

 

 

 

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