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Neue Band SOS macht Sounds Of Schermbeck

Von Gaby Eggert
6.7.2021 Schermbeck. SOS- das ist in diesem Fall kein Hilferuf, sondern der Name einer Band. Ganz genau: „SoundsOfSchermbeck“.

Nachgedacht haben die Mitglieder Johanna Schulte , Maik Scheidemantel, Jonathan Kronen, sowie Peter und Dominik Herrmann auch über „ShapeOfSound“, denn das Repertoire der Band, die es seit zwei Jahren gibt, besteht durchaus aus Klangformen. Und das lieben die Bandmitglieder. Sie covern nicht, sondern erfinden Neues. Die Musiker, die allesamt reichlich instrumentale Erfahrungen haben, kreieren ihre Songs selbst, auch schonmal der Stimmung entsprechend. Ihren Eigenkompositionen verpassen sie ein rockiges, funkiges oder bluesiges Gewand - da sind sie ganz offen. Mitunter wird auch ein Rap gesungen oder es entsteht ein Reggae, getreu dem Motto „Der Weg ist das Ziel“. Johanna Schulte nennt es lachend einen „ägyptischen Kameltreibersound“. Was die Band eint: Die Liebe zu experimentieren und sie können keine Noten lesen. Behaupten sie. Das Konzept der Band ist eben recht frei. Peter Herrmann schreibt die Texte, nicht selten gesellschaftskritisch, manchmal romantisch aber auch „lästerlich“. Die Musiker hören sich das an und dann geht es los. „Der Text wird zum Opfer“, so beschrieben die Fünf den Weg den sie dann beschreiten. Sie probieren je nach Text unterschiedliche Melodien und Beats aus. So ein Song entwickelt sich mit der Zeit, durchläuft auch schonmal fünf Versionen und mehr. „Das ist Kunst die sich entwickelt“ sagt Maik Scheidemantel, der auch Musiker der Blaskapelle Einklang ist. Dominik Herrmann ergänzt: „Verspieler gibt es bei uns nicht, das sind Kreativansätze." Er hat auch schon mal einen schmalzigen Schlager komponiert. Mehr als Joke. Was ihn überrascht hat? „Der kam unglaublich gut in meinem Umfeld an“. Und aus einem romantischen Liebeslied, welches Peter Herrmann für seine Frau schrieb machte der Rest der Truppe dann einen Metalsong- so ganz ohne Romantik.
Der 60jährige Peter Herrmann ist der Senior in der Truppe. Erst mit 35 Jahren habe er angefangen Gitarre zu spielen. Er schreibt die Songs, zunächst in englisch, aber: “Nachdem ich festgestellt habe, dass man englische Texte schlecht `verdeutschen` kann, schreibe ich nur noch deutsche Texte “. Gesellschaftskritisch, romantisch und mitunter auch lästerlich. Dass er wesentlich älter ist als der Rest der Truppe stört die anderen nicht. Ihn aber auch nicht, im Gegenteil: „Die jüngere Generation hat andere Ohren, davon kann ich lernen“, sagt er. Das werde ein jedesmal besonders deutlich, wenn er einen Song fertig habe, die anderen sich diesen „vornehmem“ und ihn je nach Stimmung vertonen. Herrmann ist begeistert von diesem immer wieder spannenden Prozess.
Geprobt wird einmal in der Woche in dem ehemaligen Möbelhaus Rademacher. Mittlerweile können die Musiker mit ihrem Repertoire gut zweieinhalb Stunden füllen. Ihr Ziel: „Wir wollen raus auf eine Bühne, möchten endlich vor Publikum spielen“.

 

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