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Auf einen Kaffee mit Simone und Ralf Scholthoff

Von Gaby Eggert
29.7.2021 Schermbeck. Simone und Ralf Scholthoff strahlen: Das KIFELA 2021 (Kinderferienlager) findet statt. Lange haben sie mit den weiteren Betreuern den ständigen Blick auf die Inzidenzzahlen gerichtet - gebangt und gezittert. Sie freuen sich jetzt wie Bolle auf die gemeinsame Zeit, denn im letzten Jahr fiel das Lager aus. „Das war schon blöd und in der geplanten Zeit furchtbar ruhig “, sagt das Ehepaar, beide selbst ehemalige „Lagerkinder“, die für ihren Einsatz brennen, wie sie sagen. Auch die letztjährige Tour, die nun dieses Jahr stattfindet, war von langer Hand vorbereitet, aber: “Wir haben diese dann schweren Herzens Anfang April abgesagt“. So haben sie gemeinsam mit dem weiteren Team am eigentlichen Abfahrtstag ein „Gedenkfrühstück“ abgehalten und gemeinsam ein bisschen getrauert.

In diesem Jahr wurde die Planung des letzten Jahres weitgehenst übernommen- hier und da ein wenig angepasst. Am Samstagmorgen steigen also 47 Kinder im Alter von 9 bis 14 Jahren mit insgesamt 14 Betreuern und zwei Kochfrauen, sowie dem Reisesegen von Pastor Xavier in den Bus. Dieser bringt die Truppe ins Schullandheim Schloss Bouvier in Körperich, nahe der luxemburgischen Grenze, wo sich die Kids dann vom 31.7. bis zum 13.8. von dem Zusammenleben mit den Eltern erholen. In der Inzidenzstufe eins müssen die Kinder als geschlossene Gruppe im Schullandheim keine Masken tragen, sich nur alle zwei Tage testen.
Etwas schleppender wären die Anmeldungen gelaufen, berichtet das Leiterehepaar, die Zahlen der Vorjahre wären aber erreicht worden. Der überwiegende Teil der „Aufpasser“ ist zwischen 16 und 25 Jahre alt. „Perfekt“ nennen die Scholthoffs das, denn so sehen die mitfahrenden Kinder die Betreuer nicht selten in der Rolle der größeren Geschwister. Diese sind für den größten Quatsch mit den Kindern zu haben und ganz wichtig: “Absolut verlässlich“, betont Ralf Scholthoff. Wichtig wären natürlich auch die beiden Damen die den Kochlöffel schwingen und bei Kummer den extra Löffel Nutella als Medizin spendieren. Heimweh komme natürlich vor: „Das bekamen wir bis jetzt immer ganz gut mit viel Liebe und Geduld in den Griff“, so Ralf Scholthoff.

Für Kochfrau Marita Underberg ist es das achte Lager, das sie mit großer Begeisterung mitgestaltet. Bereits in der Vorwoche ist sie damit beschäftigt, Vorräte nach ihren Speiseplänen einzukaufen. Hygienepläne zu schreiben, sowie die „To do“ Listen für die Kinder zu erstellen, denn auch diese haben im Lager ihre kleinen Pflichten und Aufgaben. Für Marita Underberg ist es wichtig, wie sie erzählt, dass sich die Kinder im Lager abwechslungsreich und gesund ernähren. Viel Gemüse steht da auf dem Speiseplan, was die Kinder tatsächlich auch essen würden. Ein Gericht wiederholt sich aber immer: die Erbsensuppe am Lagerschützenfest. Und wenn dann eines der Kinder am Ende der Ferientage sagt: “Schade, dass ich ab morgen dein leckeres Essen nicht mehr essen kann“, sei das für sie eine große Motivation sich auch im darauffolgenden Jahr im Lager einzubringen.


Was das Team mit Blick auf die Pandemie auf der Reise erwartet? „Wir haben natürlich im Blick, dass die Kinder 13 Monate unter erheblichen Einschränkungen leben mussten und wissen nicht, was da und ob da was auf uns zukommt“, sagt Rolf Scholthoff. Der Betreuungsschlüssel ist aber mit insgesamt 14 Damen und Herren großzügig gemessen, so dass die Scholthoffs davon ausgehen, dass es keine größeren Probleme geben wird. Außerdem sind viele Kinder zum wiederholten Mal dabei, die wissen was sie erwartet.

Und was erwartet diese? Für die Kinder ist es sicherlich eine abenteuerliche und erlebnisreiche Zeit. So richtig aus dem Nähkästchen plaudern, wollen die Scholthoffs aber nicht, über das jährliche Programm liegt der Mantel des Schweigens. Nur eines hat Tradition: das Lagerschützenfest.
Für die Betreuer und Betreuerinnen gibt es kurze Nächte, wobei die ersten 2-3 Nächte sehr kurz sind, da die Kinder dann noch lange aushalten. “Wenn abends gegen 22 Uhr Ruhe eingekehrt ist, sitzen wir zur Nachbesprechung zusammen - wie ist der Tag gelaufen, gab es etwas Besonderes auf das in den nächsten Tagen besonders geschaut werden muss und der Alblaufplan für den nächsten Tag wird besprochen“, erzählt Simone Scholthoff. In der Regel werde nicht vor ein Uhr das Licht ausgeschaltet. Und das Paar lacht, als es erzählt, dass man sich in den letzten 2-3 Tagen dann wohl auf sechs Stunden zusammenhängenden Schlaf freut und natürlich aufs eigene Bett.

 

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