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"Wir sind die Fähnchen, die Fähnchen aus Buschhausen......"

23.7.2017  Altschermbeck (geg). Die Fähnchenschützen von Buschhausen hassen Pferde und lieben den Schützenschnaps, zumindest sangen sie das sinngemäß an manchen Stationen auf ihrem Umzug durchs Dorf Altschermbeck.


Pünktlich um zwei startete die Festgesellschaft bei König Thomas Bienbeck, bei strahlendem Sonnenschein. Durch die Regentschaft bei der Lieblingsnachbargilde Altschermbeck konnte der dort amtierende König Hendrik Bienbeck seinen Job als Oberst in diesem Jahr nicht übernehmen. Hier stiegJürgen Kreienkamp, der ehemalige Präsi der Fähnchen, aufs Oberstpferd. Die Irritation war dem Pferd deutlich anzumerken.
Recht zahlreich war die Anzahl der Schützen die sich gewogen fühlten, den langen Marsch zum Festplatz Hof Cluse mit zu marschieren. Gerade hatten sie sich eingelaufen, gab es schon den ersten Halt. Eva und Jürgen Aehling begrüßte die Fähnchenschützen und den amtierenden Thron mit Kaltgetränken. Im Kreisverkehr angekommen wollte das Oberstpferd nur Runden laufen, aaaaber plötlzich gings nicht mehr weiter - die Kutsche streikte.
Was war passiert? König Thomas hatte vergessen zu tanken. Ein freundlicher Nachbar half hier schnell mit einem Benzinkanister aus und der Tross konnte Kaiser Ernesto ansteuern. Nicht nur das Oberstpferd war etwas planlos, auch der Oberrst, stimmte er doch ein Geburtstagsständchen für den Kaiser an. Das wehrte dieser ab, schließlich bringt das - zu früh platziert - doch Unglück. Kaiser Ernesto hat am Sonntag Geburtstag. Also liebster Kaiser Ernesto, „Heute kann es regnen stürmen oder schneien.......... usw“ Du weißt schon. .
IM Kaiserpark wurde das obligatorische Thronfoto geschossen, was dem König doch zu lange dauerte. „Ich brauch was zu trinken,“ rief er, was der Kaiser doch wohl gehört haben muss. Denn diesem Wunsch wurde prompt entsprochen.
Die nächste Station: die Gaststätte Overkämping. Ja was soll ich schreiben, diese wurde mal wieder gerockt und König Thomas, der vor dem Temperament seiner Schützen hinter die Theke floh, erfüllte sich dort direkt einen Wunsch. Einmal mit Happy Bier zapfen und natürlich das eigene dabei nicht vergessen. Ein Blick auf die Uhr zeigte, es pressiert. Also Oberst rauf aufs Pferd und Verkehr sichern, das Throngeschlunze ab in die Kutsche, die Männer in Reih und Glied ans Gewehr und weiter ging es den Kapellenweg hinauf. Kleine Pause auf der Brücke, Runden am Kreisverkehr Hufenkampweg drehen und Erfrischung in der Fasseltschen Dusche genießen. Die Erfrischung gab es dann auch für innen, denn die Familien Fasselt haben es sich nicht nehmen lassen in diesem Jahr auf der Wiese eine kleine Oase aufzubauen. Dann gab es noch einen Halt bei der Spedition Meier und der Endspurt des langen Marsches wurde begonnen.
Viele lauffaule Gäste warteten bereits auf dem Festplatz mit Seeterasse und quietschgelben Feuertonnen auf den Tross und empfingen diesen mit lautstarkem Jubel. Den offiziellen Festakt eröffnete der Oberst mit unverständlichem Gebrabbel, aber nächstes Jahr ist Hendrik ja wieder am Pferd.
Bei der Festansprache schlüpfte Michael Grüter in die Rolle des Pastors und hielt seine Festpredigt mit Handyklingeln. Hintergrund: Bei der Schützenmesse in der St. Ludgerus Kirche klingelte das Handy des Pastors zweimal während der Predigt. Der Suppsack wurde gesegnet und die Festgesellschaft auch. Die anschließenden Worte gespickt mit kleinen Pfeilen von Präsi Marius dauerten so lange, dass Petrus mal einen kleinen Schauer nach unten schickte, so dass die Ehrungen flotti vorgenommen wurden, denn unterbrechen wollte er das Spektakel nicht.
Vergessen hat er dabei, den Präsidenten der Kiliangilde zu begrüßen, der ebenfalls Gast beim Festgeschehen war. Mit einem Korn hat er das anschließend wieder gut gemacht. Aber die Blumen für Adelgunde Cluse die hat er natürlich nicht vergessen, denn alle sind äußerst dankbar, dass dieses Fest dessen Beliebtheit von Jahr zu Jahr steigt, dort stattfinden kann.
Endlich war es soweit und Königin Alex von „O“, sowie ihr König Thomas Bienbeck konnten das verrückte Vogel schießen eröffnen. Bis halb zwölf wurde aber mehr gefeiert, als gefeuert. Um diese Zeit hatte Präsi Marius Schweißperlen auf der Stirn stehen, denn das Bier – obwohl schon mehr bestellt als im Vorjahr- ging zur Neige. Glücklicherweise fand er eine Quelle die gewillt war um Mitternacht noch die Weizenkaltschale anzuliefern. Königsanwärter gab es in diesem Jahr mehrere. Steffen Kraussa, Martin Underberg, Nils Thiemann und Marcel Hüfing hatten den hübschen Styroporvogel ebenfalls gern herunter geholt. Übrigens wurde aufgrund des Flaschenmangels an diesem Abend mit Kaminholz geschossen, nachdem die Königsrunde eingeläutet war.
Kraft und Glück hatte am Ende Andreas Pieniak um 0.50 Uhr der unter dem Jubel der Gäste ins Kaminzimmer getragen wurde. Fürs Volk hieß das erstmal ausharren, abtanzen und feiern. Es dauerte und dauerte und dauerte mal wieder.
Zwischendurch verließ Andreas Pieniak das Räucherzimmer und man fragte sich schon ob er jetzt abhaut und das Spektakel von vorne beginnt. Aber nein, er telefonierte der designierten Königin hinterher, die gar nicht anwesend war. Und zack wurde es dunkel, der Strom ging aus. Wenn es also in neun Monaten eine Steigerung der Geburtenrate gibt, sind die Fähnchen Schuld. „Best of Blaskapelle Einklang“ reagierte sofort, griff zu den Instrumenten, schließlich können die auch im Dunkeln spielen und ersetzte die Konserve - spielte flotte Rythmen. Handylichter spendeten spärliches Licht, bis die Sicherung wieder hereingedreht war. Und dann ging es auch schon zack zack. Königin Jennifer Rademacher traf ein, durfte kurz in die Räucherkammer schnuppern und endlich, endlich um 2 Uhr stellte sich der Thron mit den Ehrenpaaren Jörg Ruthert und Tanja Wiesker, sowie Sandra Döing-Rutherd und Mario Wiesker dem Volk und wurde proklamiert.
So wars

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Der Zug in bewegten Bildern

 

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