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23.8.2016 Kirchhellen. Fünf mal Gold, sieben mal Silber und neun mal Bronze. Freudestrahlend und mit vielen Titeln im Gepäck kehrten die 23 Einradfahrer des VfL Grafenwald- darunter auch Katharina Boll, Redakteurin der Lebensart-  Anfang August in die Heimat zurück.
Noch vor ein paar Wochen hätten sie es sich nicht träumen lassen, wie erfolgreich die Weltmeisterschaft im Einradfahren für sie ausgehen würde.

Alle zwei Jahre findet der wichtigste Wettkampf im Einradfahren statt – die UNICON. Hier messen sich in den verschiedensten Disziplinen die Besten der Welt. In diesem Jahr wurde die Kulturhauptstadt San Sebastian Austragungsstätte der 18. Weltmeisterschaft im Einradfahren. Um hier bestehen zu können, bedarf es viel Training. Auch hinter den Renn- und Freestyle-Fahrern des VfL Grafenwald liegt eine intensive Trainingsphase, die sich über das gesamte letzte Jahr streckte. Bis zu vier Mal die Woche standen die Sportler auf der Rennbahn oder in der Halle. Gelohnt hat sich der Trainingsaufwand allemal. Denn sowohl für die Rennfahrer als auch für die Freestyler gab es Grund zur Freude. Fünf mal Gold, sieben mal Silber und neun mal Bronze – ein Ergebnis das sich sehen lassen kann.

Vizeweltmeister in der Paradedisziplin

Bereits im ersten Freestyle-Wettbewerb, den Einzelküren, konnten die VfLer glänzen. Katharina Boll freute sich über den dritten Platz in ihrer Altersklasse 21+. Und auch die amtierende Deutsche Meisterin Lara Kubiczek schloss ihren ersten internationalen Expert-Wettkampf über 15 Jahre erfolgreich mit dem fünften Platz ab. In den Paarküren konnten die Grafenwälder ebenfalls ihr Können unter Beweis stellen. In der Altersklasse 17 waren gleich zwei Treppchenplätze von VfLern besetzt. Lara Kubiczek und Leah Herbert erreichten mit einem nahezu perfekten Durchgang ihrer Kür den ersten Platz. Anne Dobiasch und Friederike Fliegner erkämpften sich die Bronzemedaille. Ein ähnliches Bild ergab sich auch in der Altersklasse 23+. Hier durften sich Theresa und Carina Gajowczyk über den ersten und Katharina Boll und Svenja Schanz über den dritten Platz freuen. Den Wettkampftag perfekt machte das Ergebnis von Lisa-Marie Hüsgen und Amy Kruse, die die Silbermedaille in der Altersklasse 18-19 nach Hause tragen durften. Doch der wichtigste Wettkampftag folgte noch. Erst am vorletzten Wettkampftag wurden die Weltmeisterschaftskämpfe der Großgruppenküren ausgetragen. Ein Spektakel für Einradbegeisterte und Laien gleichermaßen und so füllte sich die Halle bei dem letzten Freestyle-Wettbewerb noch einmal. Rund 1.800 Zuschauer verfolgten das spannende Freestyle-Finale. Der NRW Kader, der sich zu großem Teil aus Fahrern des VfL zusammensetzt, lieferte eine sehr gute Perfomance zum Thema „Welcome to the jungle" ab und sicherte sich so den Vizeweltmeistertitel. Nur die Gruppenkür aus Japan war einen Hauch besser. Besonders die beiden Trainerinnen Tatjana Gajowczyk und Hella Gandlau freuten sich über den erneuten Triumph, denn schon bei der Weltmeisterschaft 2014 erkämpfte sich der NRW Kader den Vizetitel. Die Favoriten aus Dänemark, die davor dreimal in Folge den Weltmeistertitel holten, landeten auf dem dritten Platz.

Rennfahrer erfolgreich

Neben den Freestylern des VfL waren auch die Rennfahrer überaus erfolgreich. Nina Endt ließ die japanische und koreanische Konkurrenz in ihrer Altersklasse U17 bei 400 und 800 Metern hinter sich und erreichte jeweils den ersten Platz und die Finalläufe, in denen die besten aus allen Altersklassen erneut antreten. Bei dem zehn Kilometer-Rennen durfte sich Nina über den dritten Platz freuen. Auch ihr Vater Stefan Endt, der „Senior" der VfLer, fuhr den meisten Startern seiner Altersklasse 30-49 davon und wurde mit einem 7. Platz belohnt. Sophie Schönkaes erreichte bei dem zehn Kilometer-Rennen in der Altersklasse U15 Platz 9.
Über eine Bronzemedaille freut sich Lena Vocke. In der Disziplin Stillstand erreichte sie in ihrer Altersklasse 0-13 das Siegertreppchen.
Jan Vocke bewies beim Muni Downhill Beginner in der Altersklasse U30 starke Nerven. Das wurde mit der Goldmedaille belohnt. Sein Bruder Lars Vocke verpasste hier nur knapp das Siegerpodest und landete auf dem vierten Platz. Carina Gajowczyk freute sich über den zweiten Platz im Coasting in ihrer Altersklasse 19+ und auch in der Expertwertung wurde sie mit 156 Metern Vizeweltmeisterin.
Insgesamt sieben Medaillen in der Altersklasse U15 konnte Nils Schönkaes in den Koffer packen. Silber holte der Grafenwälder in den Wettkämpfen 800 Meter, Muni Downhill Beginner sowie Muni Uphill. Seine Bronzetrophäen erreichte Nils im Weitsprung, Hochsprung, IUF Slalom und 50 Meter Einbein.
Jetzt sind die 23 erfolgreichen WM-Teilnehmer aus Grafenwald glücklich, wieder Zuhause zu sein. Sie alle gönnen sich ein paar Wochen Pause, dann geht es im Herbst wieder los: Das Gruppenkür-Training für die Deutsche Meisterschaft steht an und auch die Rennfahrer starten wieder in die Trainingsphase. Die nächste Weltmeisterschaft findet dann 2018 in Südkorea statt und auch hier möchten die Grafenwälder wieder vorne mitfahren.

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