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„Ein Schermbecker in China“

Von Thorsten Schröder
6.12.2017 Schermbeck. Evans Ankomah-Kissi, eigentlich in Schermbeck seit nunmehr fast 8 Jahren bekannt als zuverlässiger Innenverteidiger in der 1. Mannschaft der Westfalenliga und seit Sommer beim SVS auch als Trainer verantwortlich für die jüngsten Kicker im Club, die U7.

Ab nächste Woche Donnerstag ist er bis kurz vor Weihnachten im „Reich der Mitte“, in China unterwegs. Hauptberuflich ist Evans angestellt beim FC Schalke 04 und dort u.a. mitverantwortlich für die Nachwuchsförderung der sogenannten Schalker „Knappenschmiede“.

Im Jahr 1996 gab es den Startschuss für die Fußballschule damals unter dem Namen „Sommer Ferien Fußballspass“, unter der Führung von Bodo Menze in Duisburg Wedau. Evans selbst konnte als ehemaliger Jugendspieler vom FC Schalke auch mehrmals in den Genuss dieser Fussballfreizeit kommen. Die Knappenfussballschule (kurz KFS) gibt es als solche seit 2012. Evans ist hauptsächlich als Ansprechpartner/Trainer für die Fußball Camps verantwortlich. Seit 2015 ist die KFS in China in der Provinz Kunshan nahe Shanghai vor Ort . Der S04 hat in Kunshan 3 Elite Teams , U9, U12 und U13, die von den Schalke Trainern der KFS einmal im Monat betreut werden. Die Teams sollen sich vor Ort bei Wettbewerben und vor allem für die Provinzmeisterschaft qualifizieren.
Nach der Abreise werden die Kinder weiter professionell ausgebildet. Die KFS hat vor Ort 30 Trainer ausgebildet die dort auch im Schulsport aktiv sind. 4-5 Trainer sind dort dann auch regelmäßig für Mannschaft verantwortlich. Die Kinder lernen dabei das weitere Verhalten für die Theorie und Praxis, Ziel ist es die heimischen Trainer auf den Leistungsstand eines B-Lizenz Inhabers zu entwickeln. Es herrscht also ein reger Austausch zwischen den deutschen und chinesischen Trainern.
Da Fußball ja bekanntlich eine universelle Sprache ist, braucht es dabei nur einige chinesische und auch deutsche Vokabeln und sollte das mal nicht funktionieren, behilft man sich mit englisch oder mit Übersetzern weiter. Dieses Jahr war es sogar möglich, dass die chinesischen Trainer und ihre Teams in Deutschland verweilten und die Kinder dann z.B. beim SSV Buer an einem Fußballcamp teilgenommen haben. In dieser Zeit dann auch gegen diverse Mannschaften Testspiele bestritten haben. Geplant ist im nächsten Jahr einen deutschen Trainer auch langfristig für 2-6 Monate in China zu binden. Dieses Jahr war man nicht nur an 30 Standorten in Deutschland, sondern wie erwähnt 1 mal im Monat in China und sogar eine Woche in Amerika unterwegs. Zudem ist ein Projekt in Australien für 2018 geplant.
Evans Ankomah-Kissi, jemand der Schermbeck sowohl bei einem der Top-Clubs der Fußball Bundesliga, wie auch auf anderen Kontinenten vertritt. Der SV Schermbeck ist stolz, ihn in doppelter Funktion in seinem Verein zu haben.

 

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