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Christina Liessem hat das Hotel-Restaurant "Zur Mühle" schon am Sonntag offiziell übernommen

6.3.2026 Gahlen (geg). „Zugegeben, das Läuten der Glocken in der evangelischen Kirche ist gewöhnungsbedürftig“, sagt Christina Liessem, die neue Besitzerin des Hotel-Restaurant Zur Mühle (Mölder) in Gahlen augenzwinkernd. Mittlerweile wohnt sie dort. Vier Wochen vorher als geplant, nämlich am 1.3. hat sie mit ihrer „Mannschaft“ den Betrieb übernommen.
Das Dorf Gahlen habe ihr sofort gefallen, schwärmt sie. Sie stammt aus Düsseldorf und wohnte in der Nähe der Kö- lebte dort mit einem ganz anderen Lärmpegel. Sie freut sich: „Jetzt höre ich hier die Vögel zwitschern.“ Und: „Ich kann das schnelllebige Leben in der Großstadt nicht mehr ertragen“, habe sie festgestellt und freut sich nun auf das Leben inmitten der Dorfgemeinschaft.

Und wie ist sie von Düsseldorf nach Gahlen gekommen? Gemeinsam mit ihrem Lebensgefährten Nico Schuster habe sie in dessen Heimatort Gelsenkirchen-Erle drei Ferienwohnungen in der Vermietung. Im letzten Jahr kamen Gedanken und der Wunsch auf, sich zu vergrößern. Dabei habe sie dann das Hotel-Restaurant Zur Mühle im Netz entdeckt, Kontakt aufgenommen, besichtigt und sich direkt in die Immobilie verliebt. 
Die Hürden, die sich zunächst aufgetan hatten, wurden mit Hilfe der Gemeindeverwaltung beseitigt, so dass sie sich selbst ein Weihnachtsgeschenk machen konnte. Denn der Vertrag wurde einen Tag vor Weihnachten unterschrieben. Glücklich sagt sie: „Ich habe mir hier meinen Traum erfüllt.“

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 Mit ins Boot geholt hat sie ihren Lebensgefährten Nico Schuster, der gemeinsam mit Thomas Benninghoff im Unternehmen eine leitende Position hat. Um die Organisation von Tagungen, Wanderungen, Familienfesten etc kümmert sich ihre Mutter Claudia Liessem. Vier Servicekräfte sind für das Wohl der Gäste zuständig- zwei Putzhilfen, dass es überall blitzt und glänzt. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für den Service werden übrigens noch gesucht. Bezahlt wird übertariflich.
Die 38-jährige Christina Liessem ist gelernte Hotel- und Restaurantfachfrau und hat Hauswirtschaft studiert. Außerdem ist sie leidenschaftliche Köchin und möchte das auch ein bisschen in der „Mölderschen“ Küche ausleben. Berufliche Erfahrungen sammelte sie – auch in Führungspostionen- in großen Hotels unter anderem in Berlin, Lübbecke, Bielefeld oder Düsseldorf. Sie selbst bezeichnet sich als absolute Teamplayerin, die sich für keine Arbeit zu schade ist. „Zur Not greife ich auch selbst zum Putzlappen und Wischer“, erzählt sie lachend.
Um die Kulinarik kümmert sich der 59-jährige Koch Selim Shehu der nur Sam genannt wird und der vor Jahren seine Ausbildung in Norwegen absolviert hat, gemeinsam mit einem Beikoch. Auf der neuen Karte, die ab dem 1.4. gilt, finden sich traditionelle Gerichte, die mit mediterranen Speisen ergänzt werden. Was der Inhaberin wichtig ist: „Wir verarbeiten keine vorerarbeiteten Lebensmitten, sondern nur frische Produkte.“ Einmal in der Woche gibt es Christinas Eintopf, den sie selbst kocht. Die Desserts wird sie herstellen und den Sonntagskuchen backen. 
Im Moment gehen von montags bis mittwochs die Handwerker im Haus ein und aus. Denn es wird in allen Räumlichkeiten renoviert. „Das machen die Handwerke an unseren Ruhetagen und haben versprochen die jeweilige Arbeit mittwochs um 16 Uhr abgeschlossen zu haben.“ Auch eine energetische Sanierung steht auf der Agenda der Gastronomin. 
Geöffnet hat das Restaurant mittwochs bis sonntags von 16 bis 21 Uhr, die Küche öffnet um 17 Uhr.

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