
Sparkasse wächst weiter und investiert in die Zukunft der Region
20.3.2026 Wesel (pd). Die Niederrheinische Sparkasse RheinLippe (Nispa) blickt trotz anspruchsvoller wirtschaftlicher Rahmenbedingungen auf ein insgesamt erfolgreiches Geschäftsjahr 2025 zurück. In einem weiterhin herausfordernden Umfeld aus konjunktureller Unsicherheit, geopolitischen Risiken und einem sich wandelnden Zinsumfeld konnte das Institut ein solides Ergebnis erzielen und in wichtigen Geschäftsfeldern weiterwachsen.
„Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen waren auch im vergangenen Jahr alles andere als einfach. Umso mehr freut es uns, dass wir unseren öffentlichen Auftrag erfüllen und gleichzeitig ein stabiles wirtschaftliches Ergebnis erzielen konnten“, sagt der Vorstandsvorsitzende Friedrich-Wilhelm Häfemeier. Die Bilanzsumme stieg im vergangenen Jahr auf 3,7 Milliarden Euro.
Wachstum im Kredit- und Einlagengeschäft
Sowohl im Kreditgeschäft als auch bei den Kundeneinlagen konnte die Sparkasse im vergangenen Jahr eine positive Entwicklung verzeichnen. Das Kundeneinlagengeschäft als auch das Kreditgeschäft wuchsen um rund fünf Prozent gegenüber dem Vorjahr. Besonders gefragt waren Finanzierungen von Wohnimmobilien, Investitionen regionaler Unternehmen sowie Maßnahmen zur energetischen Modernisierung.
Auch im Wertpapiergeschäft zeigte sich eine steigende Nachfrage. Hier verzeichnete die Nispa ein Wachstum von knapp zehn Prozent. „Gerade in wirtschaftlichen unsicheren Zeiten zeigt sich der Wert einer verlässlichen Beratung – sowohl bei Finanzierungen als auch bei der Geldanlage“, so Sascha Hübner.
Vorstand stellt sich breiter auf
Auch strukturell hat sich die Nispa im vergangen Jahr weiterentwickelt. Zum 1. Juli 2025 wurde Herr Markus Wagner zum stellvertretenden Vorstandsmitglied benannt und erweitert seitdem die Führungsebene der Sparkasse.
„Damit stellen wir unseren Vorstand breiter auf und schaffen eine wichtige Grundlage für die langfristige Weiterentwicklung unseres Hauses“, erklärt Häfemeier. „Es geht uns auch darum, frühzeitig Verantwortung zu übertragen und die nächste Generation von Führungskräften einzubinden.“
Das Beste aus zwei Welten: persönlich und digital
Die Sparkasse verbindet persönliche Beratung vor Ort mit modernen digitalen Angeboten. Insgesamt 35 Standorte, davon 19 Kunden-Center und 16 SB-Standorte sorgen für eine flächendeckende Präsenz in der Region.
Parallel dazu werden digitale Services kontinuierlich weiterentwickelt, so dass Kundinnen und Kunden ihre Bankgeschäfte 24 Stunden am Tag und sieben Tage die Woche erledigen können. Die Nutzung der Internetfiliale liegt derzeit bei täglich 18.920 Besuchern. Gleichzeitig hat die Nispa mehr als 58.094 aktive Nutzerinnen und Nutzer der App Sparkassen.
„Unsere Kundinnen und Kunden erwarten heute beides: persönliche Ansprechpartner vor Ort und gleichzeitig leistungsfähige digitale Lösungen. Genau diese Kombination bieten wir“, so Wagner.
Volldigitales Depot zu günstigen Preisen
Um den Einstieg in den Vermögensaufbau mit Wertpapieren zu erleichtern, wird die Nispa im Sommer 2026 ein volldigitales Depot zu sehr günstigen Preisen anbieten, als Antwort auf die Neo Broker. Es richtet sich insbesondere an jüngere Kunden und solche, die ihre Anlageentscheidungen eigenständig treffen. Mit nur wenigen Klicks wird sich das Depot direkt in der App Sparkasse eröffnen lassen und ermöglicht unkomplizierte Abwicklung von Käufen und Verkäufen.
Junge Kundinnen und Kunden im Blick
Auch bei den jungen Kundinnen und Kunden setzt sich die positive Entwicklung fort. Besonders gefragt ist das mitwachsende Girokonto, das Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene über verschiedene Lebensphasen hinweg begleitet. Im vergangenen Jahr konnte die Nispa wieder über 2.000 neue junge Kundinnen und Kunden gewinnen.
„Gerade für junge Menschen ist es wichtig, früh einen verlässlichen Finanzpartner an ihrer Seite zu haben. Deshalb investieren wir gezielt in Angebote, die junge Kundinnen und Kunden langfristig begleiten“, betont Hübner.
Investitionen in Mitarbeitende und Standorte
Ein zentraler Erfolgsfaktor der Nispa sind ihre 598 Mitarbeitenden, davon 31 Auszubildende. Deshalb investiert sie konsequent in Ausbildung, Nachwuchsförderung und Personalentwicklung. Auch im vergangenen Jahr wurden wieder Auszubildende eingestellt und neue Mitarbeitende gewonnen, um die Teams weiter zu stärken.
Parallel dazu investierte die Nispa in ihre Infrastruktur: Mit dem Umbau der Hauptstelle Dinslaken wurde bereits begonnen. Zudem ist in diesem Jahr der Neubaubeginn des Kunden-Centers Augustastrasse geplant.
„Wir investieren bewusst in unsere Mitarbeitenden und unsere Standorte. Denn moderne Arbeitsplätze und attraktive Beratungsräume sind die Grundlage für guten Service und persönliche Beratung“, erklärt Häfemeier.
Mehr als Geld – Engagement für die Region
Als regional verankertes Kreditinstitut engagiert sich die Nispa auch weit über das klassische Bankgeschäft hinaus. Über Spenden, Sponsoring, die beiden Stiftungen sowie den PS-Zweckertrag flossen im vergangenen Jahr insgesamt rund 1,4 Millionen Euro in Projekte aus Sport, Kultur, Bildung und sozialem Engagement. Allein aus dem PS-Zweckertrag konnten rund 427.000 Euro für gemeinnützige Initiativen in der Region bereit gestellt werden.
PS-Sparen: Gewinnen und Gutes tun
Beim PS-Sparen zeigt sich aktuell jedoch eine leicht rückläufige Entwicklung. Die Zahl der PS-Lose ist im vergangenen Jahr leicht gesunken. Dabei bietet das PS-Sparen nicht nur Gewinnchancen, sondern unterstützt gleichzeitig gemeinnützige Projekte in der Region. Allein im vergangenen Jahr konnten sich drei Kundinnen und Kunden über Gewinne von jeweils 50.000 Euro freuen. Anfang 2026 gab es sogar einen Gewinn über 250.000 Euro in der Region.
Zuversichtlicher Blick nach vorn
Auch wenn die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen weiterhin herausfordernd bleiben, sieht sich die Nispa gut aufgestellt. „Unsere Stärke liegt in der Kombination aus regionaler Verantwortung, persönlicher Beratung und modernen digitalen Angeboten“, so Häfemeier abschließend. „Auf dieser Basis gehen wir zuversichtlich in das Jahr 2026.“