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Lopaka Ranch: Gründe gegen den Wolf

12.11.2018 Schermebck (geg). Schon kurz nachdem die Betreiber der Lopaka Ranch- Simone, Talina und Holger Lorei- den Antrag auf Zuschuss für Herdenschützzäune einreichten, bekamen sie mündlich die Absage. Die Bezirksregierung Münster sagt "Alpakas sind nicht gefärdet und gehören nicht zu den schützenswerten Nutztieren." In dieser Woche erfolgte der Bescheid auch schriftlich. "Wir fallen von einem Loch ins Nächste", so Holger Lorei.
Die Familie Lorei hat Gründe, die für sie gegen den Wolf sprechen aufgelistet:
1. Es gibt keinen „Bösen Wolf", aber auch keinen „Lieben Wolf“ es gibt nur ein großes Raubtier das auch dem Menschen gefährlich werden kann! Ein hungriger Wolf ist nun mal gefährlicher als ein satter!
2. Fachleute aus Wolfsländern warnen uns: Die Deutschen wissen nicht was auf sie zukommt!
3. 1 Wolf reißt jährlich ca. 4.000 Kg Fleisch (nicht fressen ) Zitat: Peter Drewes Landesvorsitzender Nds Bei Gelegenheiten (eingezäunte Tiere) kommt es zu „OVERKILLS“ Der reine Verbrauch für einen Wolf wird mit ca. 900-1000 Kg im Jahr angegeben.
4. Der Wolf hat eine Vermehrungsrate von ca. 300% .In wenigen Jahren wird er flächendeckend vorhanden sein! (Peter Drewes)
5. Durch den Wolf gibt es eine Bedrohung von vom Aussterben bedrohten (Haus-)Tierrassen (z.B. Dülmener Wildpferd, jungsteinzeitliches Mufflon) Sind sie nicht schützenswert. Von den 250 Stück Muffelwild in der Göhrde sind nach Wolfsangriffen nur noch 25–50Stück  übriggeblieben 06.12.16 Peter Pabel) Warum hat der Wolf eine priorisierte Stellung im  Artenschutz, wodurch wird sie gerechtfertigt?
6. Seltene Schaf- und Ziegenrassen sterben aus durch die Aufgabe der Tierhalter (Angst).Es gibt eben auch Grenzen an Möglichkeiten für den Schutz von Nutztieren (Gelände-Probleme/Kosten z.b. für wolfssichere Stallungen/Zeit für den aufwendigen Zaunbau).Schweigegeld (freiwillige Ausgleichszahlung) für geliebte Tiere helfen nicht! Zudem sind angegriffene Herden traumatisiert.
7 . Weiden werden für Wildtiere wie Rotwild, Rehe, Hasen usw. durch Wolfssichere Zäune nicht mehr zur Verfügung stehen und viele Wildwechsel werden versperrt
Zudem besteht die Gefahr des verhedderns im Zaun. (Geweih)
8. In Teilen Deutschlands besteht eine hohe Nutztierdichte, wodurch schwere Unfälle durch von Wölfen aufgebrachte Rinder/Pferde entstehen können.  (Für den Besitzer Nachweispflicht, das ein Wolf Auslöser war) Wer übernimmt die Verantwortung wenn dieses Szenario eintritt?
9. Pferde und Rinder wären wehrhaft und würden nicht angegriffen heißt es daher keine Prävention! Wir züchten keine spanischen Kampfstiere. Die meisten Kühe haben ja nicht einmal mehr Hörner. (Zudem mehrere bestätigte Angriffe auf Kühe und Pferde) Wölfe greifen selbst Elche und Bisons an, erst dessen Jungtiere, später im Rudel auch erwachsene Tiere.
10. Die Versicherungen schauen sich die Entwicklungen zur Zeit an. Wenn sich Unfälle mit Nutztieren häufen, werden die Prämien steigen und wiedereinmal wird es den Tierhalter treffen.
11. 1,20 hohe Elektrozäune sind ein Hohn für die Sprungkraft eines Wolfes. Wolfsgehege haben nicht umsonst eine Höhe von 3 Metern mit Überkletterschutz und Untergrabschutz.(Zoos haben sogar 18 Joule Stromgeräte für Wölfe/ erlaubt für Bürger sind 5 Joule)
12. Wölfe kommen immer näher an Siedlungen, da Tierhalter ihre Nutztiere oder auch Haustiere (Katzen, Kaninchen, Geflügel) in Häusernähe zu schützen suchen.
13. Der Wolf ist ein Kulturfolger (sonst hätten wir keine Hunde) und er wird in die Städte kommen (siehe Fuchs, Marder, Waschbär, Wildschwein) und neue Bevölkerungsschichten  werden zu Betroffenen. Die Einschätzung vom scheuen Waldtier Wolf, der sich nicht an Menschen wagt, wird sich ändern! Zudem wird es wieder „Wolfsfreunde“ geben, die diese Tiere füttern. Unser Müll wird ihn schon locken! ( Nachweis: besenderte Wölfe nachts im Rom)
14. Viele Leute wissen nicht wie gefährlich es ist mit ihrem Hund in Wolfsgebieten in den Wald zu gehen, da Hunde als potenzielle Revier Rivalen betrachtet werden. (30. Januar 2018/Truppenübungsplatz Oberlausitz (Sachsen) Vom Wolf zerfleischter Jagdhund (Hunderasse: Bracke) im Arbeitseinsatz. Durch GPS Halsband wiedergefunden)  Tier-Wanderungen mit Ponys, Eseln oder Alpakas durch Wälder werden neue (Survival) Dimensionen erreichen! Für den Wolf „Essen to go“
15. Schutzhunde sind kein adäquater Schutz (erst ab 100 Schafen gefördert), selbst solche werden teilweise getötet oder lassen beispielsweise eine läufige (ranzige) Wölfin gewähren. Zudem sind diese Hunde nicht Ohne und sie greifen alles an was sich „ Ihrer Herde“ nähert, also auch fremde Menschen oder Hunde. (Bauer in Lenzen, trotz Herdenschutzmaßnahmen durch Zäune und Hunde immer wieder hohe Schafverluste) (Wolfshybriden sind sogar noch gefährlicher durch das Hunde-Gen)
16. Einschleppung und Übertragung von Krankheiten (z.B. Tollwut, Räude) durch Zuwanderung der Wölfe aus anderen Ländern und Regionen. Schafe sind Zwischenwirte der Larven der Tollwut. Kot sammeln kann gefährlich werden.
17. Es gibt keine Beweise für die Wildgesunderhaltung durch den Wolf, da häufig junge oder hoch tragende Tiere Opfer sind.
18. Wir werden eine Vegetationsveränderung bekommen durch Verbuschung und Bewaldung ohne Schafe und Ziegen und Alpakas (Weiden, Lüneburger Heide,
Deichdämme
19. Es bestehen keine genauen Kenntnisse über die Zahl der hier lebenden Wölfe und wie viel „Wolf“ unser Land verträgt! Es besteht eine Hohe Grauzone da nicht alle Wölfe gemonitort werden und können. Viele Leute wissen gar nicht das sie ihre gesicherte Sichtung (Foto/Video) melden sollten. (Stellen es lieber bei You-Tube oder Facebook ein. Naturschützer halten dann solche  Fotos oder Videos für nicht aussagefähig und bezichtigen den User als Lügner)
20. Seit dem Jahr 2000 hat der Wolf in Deutschland mehr als 3.500 Nutztiere gerisssen. (Hohe Grauzone da es eindeutig per DNA nachgewiesen werden muß )
Meistens Schafe, Ziegen, Damwild, Rinder, Pferdefohlen, und auch Alpakas. (Osnabrücker Zeitung 31.08.17) Mit jedem Jahr ist eine Verdopplung der Risse zu verzeichnen.
21. Den Steurzahlern kommt das alles sehr teuer zu stehen. (Osnabrücker Zeitung 31.8.17) Zahlen August 2017: Entschädigungen 500.000 Euro Schutzmaßnahmen und Wolfsbüro, und ähnliche Anlaufstellen beziffern die Bundesländer mit mindestens 4,5 Mio. Euro seit dem Jahr 2000. Allein 2017 sind über die einzelnen Bundesländer verteilt insgesamt mehr als 2 Mio. Euro für Herdenschutz, Entschädigung und sonstige Ausgaben (Wolfsrettungswagen) ausgegeben worden. (Jagderleben 09.09.2018)
22. Es läuft über kurz oder lang auf den Abschuss des Wolfes hinaus, da sie keinen natürlichen Feind haben!  (Zitat 19.10.2018: Frau Stephanie Krüßkamp (Artenschutz/Vogelschutz) Die Population wird sich aufgrund von Verkehrsunfällen dezimieren
23. Problemwölfe sollen besendert und bei nochmaliger Auffälligkeit vergrämt und dann evtl., wie es so schön heißt „entnommen“ (erschossen) werden. 24. Es herrscht schon jetzt große Uneinigkeit über die mögliche Herangehensweise für den Abschuss der Wölfe, damit es überhaupt zu einer Populations-Regulierung kommt.
25. Die Wölfe sind nicht vom Aussterben bedroht, sondern im Gegenteil, sie erschließen sich immer neue Habitate. Sie haben aber hier die gleiche Schutzpriorität wie Pandas (50.000 Euro oder 5 Jahr Haft)
26. Also „züchten“ wir jetzt Wolf um dann wieder den Jägern den „schwarzen Peter“ zuzuschieben. Politiker, Naturfreunde, Nabu und LANUV waschen ihre Hände in Unschuld. Vielleicht wollen die Jäger aber auch gar nicht nachts bei Kälte und Regen auf diese Tiere schießen?! Vielleicht auch wegen der Morddrohungen durch Wolfsfreunde??  (Thüringen, wo Wolfshybriden „entnommen“ werden sollten, sich die Jägerschaft aber weigerte)
27. Beispiel: Die EU will 5.000 adulte Wölfe (Aussage 19.10.2018: Dr. Georg Verbücheln vom Landesamt für Natur/Umwelt und Verbraucherschutz (Lanuv) Einfachheitshalber:ergibt ca. 2.500 Rudel á 4-8 Welpen  ergibt 10.000 bis 20.000 Jungwölfe pro Jahr. Werden wir ihrer dann dem noch Herr (Ratten- und Katzenplage) ??? (Kastration?)
28. Wölfe sind hoch entwickelte und auf Effektivität gerichtete Tiere, die nur durch reine Beobachtung lernen z.B. Riegel zu öffnen und sogar die Taktung des Stromzaunes erkennen (dokumentiert in Kasselburg). Sie sind sozial interagierende Tiere (lernen voneinander) um möglichst einfach Beute zu machen 29. In Westeuropa ist sich ein selbst regulierendes Gleichgewicht zwischen Wolf und Beutetier reine Fiktion! Wir leben nicht in einer naturbelassenen Welt, das zu glauben wäre reine Utopie!
30. Der Mensch kann seine eingreifende Rolle in die Natur nicht einfach abgeben! Der Wolf wird zur Zeit vor Menschliches Interesse gestellt und es wird bereitwillig Menschenleben und deren Psyche in Gefahr gebracht!  (Aussage von Herrn Dr. Georg Verbücheln: Menschen sterben auch durch Bienenstiche!) Ja, das stimmt! ABER: Bienen sehen Menschen nicht als Beute !!!!
31. Schauen wir über die Grenzen: Mexiko, wo Bushaltestellen vergittert sind, damit Wölfe keine Kinder angreifen können. In Jerusalem wird ein Park geschlossen, da es dort immer wieder zu Wolfsangriffen auf Menschen kommt. Oder Indien, wo die Wölfe Menschen aus ihren Hütten holen (später vielleicht von Grillplätzen/Campingplätzen  in Europa?).
Aktuelle Angriffe in Polen: 2 Kinder im Garten gebissen Juli 2018, 1 Urlauberin im Wald, 1 Hausfrau im eigenen Garten Oktober 2018 (Wolf „entnommen“) 90 % der Wolfsangriffe richten sich gegen Kinder, dann Frauen und danach Männern!
32. Wir brauchen aber gar nicht mehr so weit zu schauen, in Niedersachsen und Brandenburg ist bereits das große Chaos ausgebrochen. Sie sind uns dort nur ein paar Rudelstärken voraus. Wölfe dringen in Ställe ein und reißen Kälber und auch Pferdefohlen werden ihre Opfer.
33. Man sollte sich diese Frage stellen um Weidetierhalter zu verstehen: Wie geht es mir persönlich psychisch, wenn ich jeden Abend meinen wertvollsten Besitz (Mensch/Haustier/Gegenstand) auf die Straße stellen muss und jede Nacht bange ob ich es am nächsten Morgen unbeschadet, kaputt/angefressen oder gar nicht wiedersehe?
34. Wir haben für ein freies Land gekämpft und nun müssen wir uns fürchten in den Wald zu gehen oder später einmal den Müll raus zubringen oder gar
unsere Existens zu verlieren (Schäfer, Rinderzüchter)!  Unsere Ländliche Umgebung wird verschandelt durch hohe Zäune mit starkem Strom (Verletzungsgefahr für Kinder) und es werden keine Tiere auf Weiden zu sehen sein! Ist uns das alles der WOLF wert?
Oder Exestiert die Vision Gebiete Menschenleer für den Wolf zu machen?
Schlusswort:
Unter utilitaristischen Gesichtspunkten wäre die Entscheidung, den Wolf, besonders in dicht besiedelten und von Landwirtschaft und Nutztierhaltung geprägten Landschaften, sich wieder ansiedeln zu lassen, nicht tragbar, da tausenden Tieren unnötiges Leid für das Leben (noch) Einzelner zugefügt wird; zum einen durch nicht mehr mögliche artgerechte Haltung, da Weiden viel zu gefährlich werden, zum anderen solchen die von Wölfen angegriffen werden, oder durch den eigenen Tot, die Nottötung und die psychischen Folgen für Tier und Mensch (Mill, 2009). Ist es nicht die Pflicht, jedes Tierschützers vom schlimmsten Fall auszugehen und Leiden und
Qualen zu verhindern auch für den Wolf?! Somit wäre der langfristige und vorausschauende Tierschutz ein Gebot der Tugendethik und umfasst damit auch den (gezielten) Abschuss der Wölfe.
(Rhonheimer 2001)
P.S. In Frankreich wurden jetzt 2 trächtige Bärinnen ausgesetzt. Auch die Bären drängen immer weiter nach Deutschland und da sie früher auch hier ansässig waren, werden wir sie herzlich Willkommen heißen

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