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Bewusst atmen lernen: Ein Weg zu mehr innerer Ruhe
28.1.2026 Schermbeck (js). Wie zwei Schermbeckerinnen durch bewusste Atemtechnik Menschen zurück zu sich selbst führen.
Im hektischen Alltag schenken viele Menschen ihrem Atem kaum Beachtung. Er funktioniert einfach – automatisch, unbemerkt. Und doch spielt er eine zentrale Rolle für unser Wohlbefinden. Denn der Atem ist eng mit dem vegetativen Nervensystem verbunden und damit mit Stress, innerer Unruhe und Entspannung. Bewusstes Atmen kann helfen, körperliche Beschwerden wie nervöse Unruhe, Schlafstörungen oder Herz-Kreislauf-Probleme zu regulieren und auch psychisch stabilisierend wirken.
Genau hier setzt die Arbeit von Daniela Schoppe und Natascha Keil an. Die beiden Schermbeckerinnen haben sich zu Atem- und Bewusstseinstrainerinnen ausbilden lassen und begleiten Menschen in ihrem AtemAtelier auf dem Weg zu mehr innerer Balance.
Der Alltag vieler Menschen sei in den vergangenen Jahren deutlich stressiger geworden, berichten die beiden. Termine reihen sich aneinander, Pausen bleiben aus. „In solchen Situationen verändert sich der Atem – oft unbemerkt“, erklärt Daniela Schoppe. Dabei sei der Atem einer der wenigen Prozesse im Körper, die automatisch ablaufen und gleichzeitig bewusst gesteuert werden können. „Genau dadurch wird er zu einer Art Schaltstelle zwischen Körper und Psyche.“
Durch gezielte Atemübungen lasse sich das Nervensystem aktiv beeinflussen. „Mit bewusstem Atmen kann man direkt regulierend eingreifen“, so Daniela Schoppe. Natascha Keil ergänzt: „Unser Ziel ist es, Menschen zu helfen, die den Bezug zu sich selbst verloren haben oder belastende Situationen erlebt haben – und ihnen Werkzeuge an die Hand zu geben, um wieder bei sich anzukommen.“
Dabei verstehen sich die beiden nicht als Ersatz für ärztliche oder psychologische Behandlung. Vielmehr wollen sie eine Lücke schließen. Angesprochen sind Menschen, die körperlich gesund sind, sich aber in herausfordernden Lebensphasen befinden und aktiv etwas für sich tun möchten. „Wir geben kein Heilversprechen“, betont Keil. Die Rückmeldungen aus der Praxis zeigten jedoch, dass viele Teilnehmende bereits nach wenigen Sitzungen positive Effekte spüren. Wer die Techniken regelmäßig anwendet, könne sie auch im Alltag gezielt einsetzen.
Ein zentraler Schritt sei zunächst die Wahrnehmung. „Das Erste ist, überhaupt zu merken, dass man gerade unter Stress steht“, sagt Natascha Keil. Achtsamkeit und bewusste Atemtechniken können dabei helfen, Stresssituationen frühzeitig zu erkennen und zu regulieren.
Anfang 2024 eröffneten die beiden Schermbeckerinnen ihr AtemAtelier. „Wir haben gemerkt, dass es kaum Räume gibt, die so etwas anbieten“, erzählt Daniela Schoppe. Die beiden kennen sich seit vielen Jahren, sind Nachbarinnen und Freundinnen. Bereits vor der Corona-Pandemie besuchten sie gemeinsam einen Meditationskurs. Die Idee, selbst etwas in diese Richtung anzubieten, entwickelte sich daraus. „Wir waren beide in unseren Berufen nicht ganz erfüllt“, sagt die 52-jährige Natascha Keil.
Es folgte eine dreijährige Ausbildung in integrativer Atemtherapie – eine intensive Zeit, wie beide berichten. „Wir haben uns dabei auch gegenseitig noch einmal ganz neu kennengelernt“, erzählt die 47-jährige Daniela Schoppe.
Heute begleiten die beiden Frauen Menschen in Einzelsitzungen, Kleingruppen und Workshops. Wer unsicher ist, ob das Angebot passt, kann ein kostenfreies Erstgespräch vereinbaren. Ab März starten zudem wieder Einsteigerkurse an drei Abenden, in Gruppen von maximal acht Teilnehmenden. Weitere Informationen gibt es unter www.atematelier.de.