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„125 Jahre WIR."

20.1.2016 Schermbeck.  Das Ergebnis der Jahresbilanzpressekonferenz  kurz und knapp: Volksbank Schermbeck im Jubiläumsjahr/ Rückenwind durch gute Ergebnisse/ Kundengesamtvolumen und Bilanzsumme gestiegen/ Mitgliederzahl im Plus/ Niedrigzinsen und Bürokratie belasten Kunden und Mitglieder


Deutliche Worte gegenüber der Politik und eine gute Jahresbilanz 2015: So präsentierten die Vorstände Rainer Schwarz und Norbert Scholtholt die Volksbank Schermbeck anlässlich des Jahrespressegespräches.
Mit Freude blicken Mitglieder, Mitarbeiter und Vorstand auf das Jubiläumsjahr 2016. „125 Jahre Volksbank Schermbeck heißt 125 Jahre gemeinsames Engagement für unsere lokale Wirtschaft. Das ist „125 Jahre Wir.", beschrieb Rainer Schwarz das Motto des Jubiläumsjahres.
Lösungskompetenz in Zeiten des Wandels zu beweisen, das hatte sich die Volksbank für das vergangene Jahr vorgenommen: „Das war ein hartes Stück Arbeit für unsere aktuell 72 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die aber mit großem Erfolg erledigt wurde", sagte Norbert Scholtholt mit Blick auf die Geschäftszahlen. Eine Kompetenz die sich schon in den vergangenen 20 Jahren bewährt habe.

















Am deutlichsten wird dies beim Blick auf das so genannte Gesamtkundenvolumen. Es beschreibt die Geschäfte, die die Volksbank mit Mitgliedern und Kunden macht. Hier hat das Genossenschaftsinstitut enorm zugelegt, und zwar um 5,6 Prozent auf 879 Millionen Euro. Es wurden also in der Region 47 Millionen Euro mehr Spargelder angenommen beziehungsweise Kredite vergeben und vermittelt.
„Auch unsere Bilanzsumme ist weiter gewachsen", freute sich Scholthol. Und: „Wesentlicher Teil der Bilanz sind die Kundenkredite. 345 Millionen Euro waren das in 2014, und 360 Millionen Euro sind es jetzt zum Jahresende gewesen." Damit habe die Volksbank 4,3 Prozent mehr Investitionsmittel für die heimischen Unternehmen und Privatpersonen zur Verfügung gestellt.
„Dieses Geld bekommen wir als Genossenschaftsbank im Wesentlichen von unseren Mitgliedern und Kunden. Damit können unsere Mitglieder und Kunden sicher sein, dass ihr Geld ihrer Region zu Gute kommt", so der Vorstand weiter. Im vergangenen Jahr seien das 417 Millionen Euro an betreuten Kundengelden gewesen und damit rund 29 Millionen Euro mehr als 2014 (plus 6,6 Prozent).
Mit Blick auf die Margen und Erträge fiel Scholtholts Bewertung des Geschäftsjahres 2015 weniger gut aus: „Die Niedrigzinspolitik macht es uns allen nicht leicht." Umso wichtiger sei die intensive Kundenberatung, um die gesteckten Spar- und Vorsorgeziele zu erreichen.
Vor diesem Hintergrund hob Scholtholt positiv hervor, dass die Baukredite in 2015 deutlich nachgefragt werden, das Bausparguthaben um 6,7% und das Anlagevermögen der Mitglieder und Kunden der Volksbank Schermbeck in Fonds und Wertpapieren sogar um 18,5% angestiegen ist.
Ausgebaut hat die Volksbank wieder die Zahl ihrer Mitglieder. 400 neue Teilhaber hat sie gewonnen, 10.854 Mitglieder zählte die Kreditgenossenschaft zur Jahreswende: „Damit tragen immer mehr Menschen Verantwortung dafür, dass sich die Region entwickelt, als Wohnort und als Standort einer starken, mittelständisch geprägten Wirtschaft", so Scholtholt.
Mit Blick auf das Jubiläumsjahr 2016 verwies Rainer Schwarz auf die Diskrepanz zwischen dem politischen Handeln und der genossenschaftlichen Selbsthilfe der Menschen in der Volksbank Schermbeck: „Seit 125 Jahren nehmen die Menschen hier in der Volksbank Schermbeck ihre Geschicke selbst und eigenverantwortlich in die Hand. Die aktuelle Bankenpolitik schmeißt uns nur Knüppel zwischen die Beine", formulierte der Vorstand deutlich. Insbesondere die Pläne der EU zur europäischen Einlagensicherung verärgern Schwarz: „Im Kern sollen wir mit unser Einlagensicherung riskante Geschäftsmodelle von europäischen Wettbewerbern absichern. Das ist so, als würde bei der Kfz-Haftpflicht der seit Jahren unfallfreie Verkehrsteilnehmer durch höhere Prämien die Risiken der Raser absichern."

 

 

 

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