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Auf einen Kaffee mit Peter Apfelbeck

Text und Fotos Gaby Eggert
26.6.2014 Schermbeck. Die Tage von Peter Apfelbeck an der Gesamtschule Schermbeck sind gezählt. Am Donnerstag wird er offiziell verabschiedet und das genau nach 25 Dienstjahren an der Gesamtschule Schermbeck.


Peter Apfelbeck der im Hauptfach Musik und als Zweitfach Biologie (letzteres Fach aber eher selten) unterrichtet, ist Abteilungsleiter an der Schule. Das ist er ganz bewusst geworden, denn: „Ich wollte mitgestalten können", berichtet er rückblickend. Und deshalb war es sinnvoll an eine Schule zu wechseln, die neu gegründet wird, eine Schule in der keine festgefahrenen Strukturen vorhanden sind. Apfelbeck unterrichtete vor seinem Wechsel 10 Jahre in Essen. „Ich kannte damals alles, ich kannte die Elite und ich kannte die Bronx", erzählt er. Und er hatte Glück „Musiker werden eigentlich immer gern genommen", so auch in Schermbeck.


Sein erstes Anliegen war es, unbedingt einen Chor zu gründen. Was ihn in seiner Zeit als Lehrer damals immer schon störte: "Musik war in den Schulen sehr verkopft". Er wollte andere Wege gehen, die Schülerinnen und Schüler hauptsächlich praktische Erfahrungen machen lassen.
Eine Woche nach Betriebsaufnahme in der Gesamtschule ging sein Wunsch in Erfüllung. Dabei spielte Kommissar Zufall mit, denn Klaus Müller, der damalige Schulleiter hat im August Geburtstag und er sollte ein Ständchen von dem ersten Schulchor an der Gesamtschule erhalten. „Das hat geklappt und noch viel mehr", freut sich Apfelbeck. Denn darauf folgte schon ein erstes Herbstkonzert und im Dezember der erste Auftritt auf dem Schermbecker Weihnachtsmarkt. „Leider haben wir da die 25 nicht voll bekommen", erinnert der Musiker an die neuen GEMAbestimmungen, die den Auftritt des Chores gebührenpflichtig machten..
Seine Leidenschaft zur Musik teilte er mit Karin Garlich, die mittlerweile den wohlverdienten Ruhestand genießt. Mit ihr gemeinsam holte er den Starlight Express auf die Bühne der Gesamtschule. Apfelbeck erinnert sich an viele Provisorien die damals geschaffen werden mussten, an technisches Equipment welches ausgeliehen wurde. Und er erinnert sich an Kinder die von Anfang an hochmotiviert dabei waren. „Das ist auch heute noch so", sagt er. „Die Kinder wollen auf der Bühne stehen, sie wollen etwas aufführen, sie wollen zeigen was sie können". Wobei dem Musiklehrer immer wichtig war, klassenübergreifend zu arbeiten, zu schauen welche Stücke auch kindgerecht sind. Tabaluga, Joseph, König der Löwen oder Dschungelbuch - insgesamt waren es 10 Musicals die im Laufe der Jahre von Peter Apfelbeck adaptiert und aufgeführt wurden.


Wichtig war ihm immer, das jedes Kind das wollte auch eine Rolle erhielt. „Und wenn es die nicht gab, dann hab ich sie eben geschrieben." So einfach war das, denn es zeigte sich, mit wieviel gewonnenem Selbstbewusstsein die Stars am Ende von der Bühne gingen. „Das hat sie gestärkt fürs Leben", ist Apfelbeck überzeugt.
Natürlich bedeutet die Organisation und Erarbeitung eines musikalischen Bühnenstückes auch eine Menge Arbeit über den normalen Dienstplan hinaus: „Die Schule war mein drittes Kind", erzählt er lachend. Für Tabaluga gingen im letzten Jahr zum Beispiel drei Wochen Sommerferien drauf.
Was ihn dabei antreibt? „Ich bekomme emotional soviel von den Schüler/innen zurück, dafür lohnt sich der Einsatz", sagt er und das werde ihm natürlich in seinem neuen Leben als Pensionär fehlen, dessen ist er sich sicher.
Was ihm nicht fehlen wird ist die Verwaltungsarbeit, die im Laufe der Jahre immer mehr geworden ist. Klassenkonferenzen und nervige Elterngespräche, die er auch schon mal führen muss.
Schüler/innen begeistern und ihnen Lebenswichtiges beibringen, Dinge die so nicht im eigentlichen Lehrplan stehen, das kann er und nicht nur das. „Besonders für die Fünftklässler die ihn zum Klassenlehrer haben ist er sowas wie ein ''Papa', der die Schüler da abholt wo sie stehen", so die Erinnerungen einer Mutter.

http://schermbeck-grenzenlos.de/index.php/videos1/video/offenes-singen-in-der-gesamtschule-schermbeck

 

 

 

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