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Wenns geht....dann geht er und springt auf sein Fahrrad

25.1.2015 Schermbeck (geg). Seit 2009 ehren der Bürgermeister und die Feuerwehr Schermbeck jährlich Firmen-Chefs, die sich selbst in der Feuerwehr engagieren bzw. ihre Mitarbeiter während der Arbeitszeit für Einsätze der Feuerwehr freistellen. Jetzt erhielt (Rudi) Heinz-Günther Draeger diese Ehrung. 

Er ist Inhaber des Schuhgeschäfts Draeger und seit 38 Jahren aktiver Feuerwehrmann im Löschzug Schermbeck. Bürgermeister Mike Rexforth mit feuerwehrrotem Blumenstrauß, Fachbereichsleiterin Irmgard Schwenk, der Leiter der Feuerwehr Gregor Sebastian, sowie der Vorsitzende des Fördervereins "projekt:meine Feuerwehr" Helmut Auf der Springe besuchten "Rudi" Draeger in seinem Geschäft um seinen Einsatz zu würdigen.
Eng wurde es also in dem kleinen Traditionsgeschäft-  Hund Lucky war sichtlich irritiert und wusste offensichtlich nicht was er von der Menge Besucher halten sollte die da plötzlich mitten im kleinen Geschäft stand und verzog sich.
Rudi Draeger ist einer, der selbst raus muss, wenn der Melder geht. Mitarbeiter, die zum Löschzug gehören hat er keine und an seine Tochter Miriam hat er seine Leidenschaft zur Feuerwehr nicht vererbt. Im Laden ran muss dann auch schon mal Mutter Edith, die allerdings nicht mehr so gut „zu Fuss" ist. „Das macht aber nichts, dann bitte ich eben die Kunden auf die Leiter zu steigen", erzählt sie und dass auch ihr Ehemann und Vater von Sohn „Rudi" ein Feuerwehrbegeisteter war.


Aber manchmal muss er den Melder ignorieren weil er gar nicht weg kann. Immer dann nämlich, wenn niemand daheim ist, der einspringen kann. „Dann kann ich den Kunden nicht im Laden stehen lassen", sagt Draeger „Obwohl" schränkt er ein", wenn es ein Stammkunde ist, der kennt das dann schon und kommt wieder".
Diesen Einsatz für die Schermbecker würdigte auch Bürgermeister Mike Rexforth, der sich im Übrigen noch gut an den verstorbenen Senior erinnern kann „Der konnte Fussballschuhe am besten reparieren", erzählte er. Die Schuhwerkstatt gibt es nicht mehr, „Rudi" Draeger hat das Handwerk seines Vaters nicht übernommen, wohl aber das Verantwortungsbewusstsein. Draeger ist gleich in mehreren Vereinen aktiv dabei: „Wie sein Vater", schmunzelt Mutter Edith und ein ganz kleines bisschen schwingt auch Stolz in der Stimme mit.
Ohne den zustimmenden Arbeitgeber zum Feuerwehrengagement der Mitarbeiter(in) wird es brenzlig für den Arbeitnehmer. Und das auch in einer Zeit mit steigendem Arbeitsplatzrisiko. „Manche Feuerwehrmänner haben Angst um ihren Job", weiß Gregor Sebastian, aber auch dass manche Mitarbeiter aufgrund der Arbeitsabläufe einfach nicht zum Einsatz gehen können. „Wenn ohne den Mann der Betrieb lahm liegt, dann geht's eben nicht".
Umso dankbarer ist Bürgermeister Mike Rexforth den Firmen, die ihren Mann/Frau gehen lassen können und wollen. 

 

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