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Fähnchenschützen bereit für das Fest- aber die Strecke des Umzugs bereitet Sorge

27.4.2023 Schermbeck (pd/geg). Eine der wohl verrücktesten Jahreshauptversammlungen der örtlichen Schützenvereine fand im kleinen Kreis der Fähnchenschützen statt.

Präsident Marius Sühling stellte direkt zu Beginn der Sitzung fest, dass es keine öffentliche Sitzung ist und zu seinem Bedauern auch nicht ordentlich eingeladen wurde. Aber: Er gelobte keine Besserung für die nächsten Jahre.

Das Protokoll wird traditionsgemäß vom letzten Mitglied angefertigt, welches die Sitzung erreicht. Diese Ehre wurde dem Vize Nils Thiemann zuteil. Er stürmte mit einer fünfminütigen Verspätung in die Versammlung und schloss dabei die Tür so unsanft, dass er sich unter großem Gelächter anhören musste, alle Qualitäten für den Präsidenten-Job im Königreich am Mühlenteich mit zubringen.

Marius Sühling, mittlerweile beim TOP 3b der Tagesordnung angekommen gedachte der umgefallen Schützen des letzten Jahres. In der darauf folgenden Jahresrückschau konnte er berichten, dass von den geplanten 23 Veranstaltungen leider nur drei statt gefunden haben (Vorfeier, Antrommeln und das Schützenfest).

Wie allgemein bekannt, wurde beim letzten Schützenfest Geld für den künftigen König in Altschermbeck gesammelt, wenn sich der Aspirant mit dem Vereins T-shirt als Fähnchenschütze outet. In die Freude über das Traditionsbewusstsein der Altschermbecker mischt sich allerdings auch etwas Enttäuschung darüber, dass nur 1600 Euro zusammen gekommen sind. "Letztes Jahr war das noch viel Geld, aber dieses Jahr bleibt da inflationsbereinigt nicht viel übrig", bedauert der Präsi. Dennoch dankte er allen Spendern von ganzen Herzen für die Liebe zum Altschermbecker Traditionsfest. Denn alle Besucher des Festaktes auf dem Hof Cluse die eine Spende angekündigt hatten, hätten den angekündigten Betrag auch überwiesen.

Beim anschließenden Kassenbericht stellte der Oberst Jürgen Kreienkamp fest, dass die Kasse trotz wiederholter Sprengversuche in Ordnung ist. Der größte Ausgabenposten waren neben der Beschaffung eines zweiten Pferdes, inklusive der Herdenschutzmaßnahmen die Spesenabrechnung der acht Dienstreisen vom Vorstand.

Bevor der Präsident die Sitzung schloss, gab er Einblicke in den Stand der Vorbereitungen für das kommende Fähnchenschützenfest. Die größte Herausforderung ist momentan den Schützenumzug, mit dem Rasenmähertraktor vor der Kutsche gehören die "Fähnchen" zum motorisierten Individualverkehr der ja nach politischen Willen in Schermbeck um 50 Prozent reduziert werden soll. Das nehmen die Fähnchenschützen natürlich ernst und versuchen natürlich dem Bestreben der Poltik Folge zu leisten.  Hier stehen nun drei Möglichkeiten zur Auswahl:
Szenario eins ist die Abschaffung der Kutsche.
Szenario 2a ist die Kutsche aus dem Umzug auszugliedern und diese einen Umweg über die Umgehungsstraße fahren zu lassen.
Szenario 2b scheint am ehesten geeignet. Hier würde der Umzug vom Dicken Stein über die B58 bis zur Abfahrt Schermbeck Ost und dann über den Kapellenweg zum Hof Cluse führen.
Eine endgültige Entscheidung steht noch aus.

 

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