@Hans Blossey
Kläranlage in Dorsten bietet Blick hinter die Kulissen
10.4.2026 Holsterhausen (pd). Der Lippeverband lädt am 26. April anlässlich seines 100-jährigen Bestehens zum "Tag der offenen Tür" - auch das Pumpwerk Dorsten-Hammbach kann dann besichtigt werden
Anlässlich des 100-jährigen Bestehens des Lippeverbandes öffnet der Wasserwirtschaftsverband die Pforten seiner Kläranlage Dorsten-Holsterhausen und bietet spannende Einblicke hinter die Kulissen der Abwasserreinigung – und zwar am Sonntag, 26. April, beim „Tag der offenen Tür“ an der Baldurstraße. Von 11 bis 16 Uhr erfahren interessierte Gäste alles Wissenswerte über das Klärwerk und welch immens wichtigen Beitrag es für die Gewässerqualität in der Lippe leistet. Darüber hinaus besteht am 26. April auch die Möglichkeit, das Pumpwerk Dorsten-Hammbach zu besuchen. Es ist das leistungsstärkste Pumpwerk des Lippeverbandes im Stadtgebiet.
Das Klärwerk in Dorsten-Holsterhausen stammt aus dem Jahr 1977 (zuletzt 2001 ausgebaut), es ist ausgelegt für 137.000 Einwohnerwerte (Menschen plus Industrieunternehmen). In der Anlage werden jährlich mehr als 10 Millionen Kubikmeter Abwasser gereinigt. Im Durchschnitt strömen dem Werk pro Sekunde mehr als 250 Liter zu.
Das Programm vor Ort beinhaltet Informationsstände zu den vielfältigen Aufgaben und Projekten des Lippeverbandes, Verpflegungsangebote (auch mit veganen Optionen) sowie kreative Mitmachaktionen für Jung und Alt, Klein und Groß. Ein besonderes Highlight wird eine Parkour-Runner-Show mit Workshop-Area zum selbst ausprobieren sein.
Ergänzend zum „Tag der offenen Tür“ auf der Kläranlage besteht am 26. April auch die Möglichkeit, das Pumpwerk Dorsten-Hammbach zu besuchen. Die leistungsstärkste Anlage des Lippeverbandes auf Dorstener Stadtgebiet kann pro Sekunde maximal 17.000 Liter Schmutzwasser heben und entwässert eine Fläche von 14.800 Hektar. Ein Shuttle-Service zwischen den beiden Anlagen wird eingerichtet.
Organisatorischer Hinweis
Die Parkmöglichkeiten vor Ort an der Kläranlage sind begrenzt. Besucherinnen und Besucher werden gebeten, nach Möglichkeit mit dem Fahrrad, öffentlichen Verkehrsmitteln oder zu Fuß anzureisen.







