Vorbereitende Arbeiten für die Interims-Rettungswache Schermbeck starten
25.6.2026 Schermbeck (pd). Um die Hilfsfristen zu verbessern, wird die Rettungswache Schermbeck an den Westrand der Gemeinde verlegt – so steht es im Rettungsdienstbedarfsplan, den der Kreis Wesel sukzessive umsetzt. Ab sofort beginnen die vorbereitenden Arbeiten an der Straße „Am Kaisershecken“ in Schermbeck-Bricht, damit die Interimswache dort aufgebaut werden kann.
Am Standort Schermbeck steht dann ein Rettungswagen (RTW) im 24-Stunden-Dienst sowie ein Notfall-Krankenwagen (NKTW) im 12-Stunden-Dienst zur Verfügung. Durch die Verlagerung der Wache an den Ortsrand werden die Hilfsfristen besser erreicht und die Eintreffzeiten beim Patienten verbessert. Nach Inbetriebnahme werden die Zahlen ein halbes Jahr lang genau erhoben, evaluiert und wenn eine deutliche Besserung zu erkennen ist, wird eine neue, feste Rettungswache neben der Interimswache gebaut.
Derzeit wird die Tragfähigkeit des Bodens hergestellt und Tiefbauarbeiten durchgeführt, die noch ausgeweitet werden. Diese Arbeiten werden voraussichtlich bis Ende Juli dauern, dann erfolgt der Umzug.
Die Interimswache Schermbeck bedient sich der Containerbauten der Rettungswache Voerde: Die neugebaute Voerder Rettungswache wird zeitnah in Betrieb genommen, sodass die Container leergezogen sein werden. Diese Container werden anschließend nach Schermbeck transportiert und als Interimswache genutzt. Die Inbetriebnahme in Schermbeck erfolgt voraussichtlich im Spätsommer oder frühen Herbst 2026.





