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Renovierung des Kleinkaliber Standes im Schützenhauses Damm fertiggestellt

27.8.2026 Damm (geg). Ein wenig stolz präsentierte Elmar Venohr, der Präsident des Schützenvereines Damm die Fertigstellung der Sanierung des Kleinkaliber Standes im Schützenhaus. Es ist dabei nur eine Maßnahme eines umfangreichen Sanierungsprojektes welches im Jahr 2022 angestoßen und begonnen wurde. Das Haus wurde im Jahr 1977 fertiggestellt und ist natürlich „in die Jahre gekommen“.
Seit 2022 wurde der Luftgewehrstand digitalisiert, der Festsaal erhielt eine neue Theke und einen barierrefreien Ein-und Ausgang auf eine kleine Terrasse. Die WC-Anlagen wurden ebenfalls barierrefrei. Es gab eine neue Aufhängung für die Sponsorenbanner und die offenen Versorgungsleitungen wurden durch einen Sockelkanal verdeckt.
Gestemmt wurden die Arbeiten hauptsächlich mit der Muskelkraft vieler Mitglieder des Vereines. Allein für die Renovierung des Kleinkaliber Standes wurden geschätzt über 400 Stunden handwerkliche Arbeit geleistet. Einsatz zeigten dabei Heinz-Wilhelm Schult, Norbert Basser, Frank Schulte, Gerd Pleines, Jörn Berger und Elmar Venohr, der humorvoll erklärt: „Bei Heinz-Wilhelm Schult haben wir bei der Renovierung manchmal gedacht, dass er im Schützenhaus eingezogen ist.“
Bei der Maßnahme wurden vor dem Schießstand neue bodenlange Jalousien eingebaut. „Die vorherigen waren undicht, es zog mitunter ordentlich bei Veranstaltungen im Schützenhaus“, erklärte Venohr. Auch die Fenster, die noch von Walter Heine geschmiedet wurden, wurden erneuert, genauso wie eine Wand über der Verbindungstür zum Festsaal. Nicht zu übersehen ist auch der frische Anstrich, so dass die braune Decke nun ebenfalls der Vergangenheit angehört. Neue Deckenleuchten sind dimmbar und je nach Anlass farblich variierbar.
Finanzielle Unterstützung für die Materialien leisteten hier die Volksbank Schermbeck und die Nottenkämper Stiftung.
Die Frage wie der 300 Mitgliederverein zählende Schützenverein die nicht unerheblichen Kosten stemmt, beantwortete Kassierer Karsten Ufermann lachend: „Erst einmal macht der Kassenwart ein trauriges Gesicht.“ Venohr ergänzt: „Das so viele Mitglieder Hand anlegen macht vieles möglich.“
Das nächste Projekt, welches ansteht ist die Dachsanierung. Und die werde teuer, heißt es aus dem Vorstand. Denn das Dach ist mit Eternitplatten, also asbesthaltig gedeckt, so dass hier Fachleute ranmüssen. „Wir stecken gerade in der Planung“, so der Präsident.
Zwischenzeitlich hat die Gemeinde Schermbeck im Schützenhaus einen Notfallinformationspunkt für Katastrophenlagen geschaffen. Ein Notstromaggregat soll die Bevölkerung in Notlagen mit Strom versorgen.

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