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Offener Brief an Peter Malzbender von Charlotte Quik (MdL) und Sabine Weiss (MdB)

17.3.2023 Wolfsgebiet Schermbeck. In seiner Stellungnahme kritisiert Peter Malzbender die vorhergehende Pressemitteilung von Charlotte Quik und Sabine Weiß. „Es gibt in unserer Region keinen Grund die Wölfe zur Strecke zu bringen“, so Malzbender, das hätten wissenschaftliche Untersuchungen ergeben. Deshalb sei es für ihn unerklärlich, warum sich die Politker nicht an diesen Ergebnissen orientieren. Er sagt: “Populisten haben wir schon genug“.

Die Antwort:
Sehr geehrter Herr Malzbender, ein gesundes Selbstbewusstsein ist in Ordnung. Wird daraus aber Besserwisserei, ja Arroganz, sollte man sich selbst hinterfragen. Glücklicherweise leben wir in einem Land der freien Meinungsäußerung und davon sollten wir alle reichlich Gebrauch machen. Doch Menschen anderer Meinung pauschal als Populisten zu diffamieren, das ist undemokratisch.
Wir haben uns sehr wohl informiert, haben mit Förstern, weiteren Fachleuten und zahlreichen Betroffenen von Wolfsrissen gesprochen und wir wissen auch, dass es am Niederrhein NOCH keinen Vorfall gegeben hat, bei dem Menschen zu Schaden kamen.
Können Sie garantieren, dass das so bleibt?
Sind Sie wirklich sicher, dass Hundehalter auch in Zukunft mit ihren Vierbeinern im Wald spazieren können?
Was sagen Sie dazu, dass die Raubtiere im Laufe der Jahre ihre Scheu vor dem Menschen immer weiter abgelegt haben und nun auch in den Städten auf Beutezug gehen?
Was sagen sie den Eltern, deren Kinder nur wenige Meter von Feldern und Weiden entfernt spielen, auf denen der Wolf oder die Wölfe Tiere gerissen haben?
Was sagen Sie dazu, dass der Wolf offenbar nicht mehr nur zum Fressen hohe Elektrozäune überwindet, sondern Tiere auch "nur mal so" tötet?
Was raten Sie den Schafhaltern, die sich - aus welchen Gründen auch immer - keine Herdenschutzhunde zulegen können?
Das sind Fragen, die uns von besorgten Menschen gestellt werden. Es lässt sich leicht schwadronieren von einer "Landesschatulle in der noch reichlich Geld zur Verfügung steht", von "kruden Fantasien" und "Wolfshorror-Szenen". Wer einmal eine Weide betreten hat, auf der die Wölfe in der Nacht zuvor etliche, größtenteils trächtige Muttertiere gerissen haben, der ist nicht mehr der Meinung, dass wir den Wolf "vollkommen unberechtigt ins Fadenkreuz nehmen".
Nein, Herr Malzbender, die Mitglieder im Rat der Stadt Voerde etwa oder im Schermbecker Rat sind nicht schlecht informiert. Sie sind besorgt. Und wir wünschen uns, dass Sie diese Besorgnis endlich ernstnehmen und nicht mehr nach dem Motto reden: "Ich bin im Recht und alle anderen sind dumm."

Ein hoffnungsfroher, freundlicher Gruß, Sabine Weiss und Charlotte Quik

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