Senior aus Dinslaken fällt auf "falschen Bankmitarbeiter" herein- Betrüger derzeit auch in Schermbeck aktiv
27.2.2025 Schermbeck (ots) Ein 88-jähriger Mann aus Dinslaken ist auf einen "falschen Bankmitarbeiter" hereingefallen und hat dadurch einen fünfstelligen Geldbetrag verloren. Dieser traurige Fall aus Dinslaken zeigt, dass auch nach Jahren der Aufklärung und Medienpräsenz imemr weider #ältere menschena uf dei Betrüger hereinfallen.
Auch in Schermbeck versuchen diese Kriminellen derzeit Menschen am Telefon zu überrumpeln, das berichteten uns gleich zwei Leserinnen aus Schermbeck, die das Gespräch einfach abbrachen. Zwar ist bisher kein Fall im Ort bekannt, bei dem die Gauner Erfolg hatten, aber vielleicht wäre es gut, wenn Menschen einfach in Gesprächen ältere, besoners allein lebende Mitbürger und Verwandte für das Thema sensibilisieren. .
Die Polizei gibt immer weider Tipps zur Betrugsmasche "Schockanruf" bzw. "falsche Polizeibeamte/Bankmitarbeiter":
- Seien Sie misstrauisch, wenn Sie jemand um Geld, Gold oder Schmuck bittet.
- Behörden verlangen am Telefon in Deutschland keine Übergabe von hohen Bargeldsummen von Bürgerinnen und Bürgern.
- Legen Sie einfach den Telefonhörer auf, sobald Ihr Gesprächspartner, oft ein angeblicher Enkel, Verwandter oder eine Amtsperson, Geld von Ihnen fordert! Auch wenn man Ihnen sagt, dass sie nicht auflegen sollen!
- Vergewissern Sie sich, ob der Anrufer wirklich ein Verwandter ist: Rufen Sie die Verwandten an!
- Übergeben Sie niemals Geld an Ihnen unbekannte Personen.
- Seien Sie vorsichtig mit der Übermittlung Ihrer persönlichen Daten und teilen Sie am Telefon keine Bankdaten von sich mit!
- Wenn Ihnen ein Anruf verdächtig vorkommt, informieren Sie sofort die Polizei über die Notrufnummer 110 und, wenn möglich, Verwandte oder andere Personen ihres Vertrauens.
- Wenden Sie sich auf jeden Fall an die Polizei, wenn Sie Opfer eines Betruges geworden sind und erstatten Sie eine Anzeige.
Ein Appell der Polizei richtet sich auch an jüngere Angehörige: Klären Sie Ihre lebensälteren Eltern, Großeltern, Freunde und Nachbarn über die Maschen der Betrüger auf.
Die Erfahrung zeigt, dass Betrüger durch Anrufe, in denen Sie eine Schocksituation bei Ihrem Gesprächspartner hervorrufen, die Überforderung der Menschen ausnutzen, um so betrügerisch an Bargeld oder Schmuck zu gelangen.
Die Fachdienststelle für Kriminalprävention/ Opferschutz der Kreispolizeibehörde Wesel bietet nicht nur Informationsbroschüren, die über die verschiedenen Maschen berichten, sondern auch einen Aufsteller, den sich ältere Menschen neben ihr Telefon stellen können, der im Ernstfall auch visuell daran erinnert, wann man misstrauisch werden sollte (Siehe Bild).
Der Aufsteller ist kostenlos und kann im Bedarfsfall beim zuständigen Kommissariat angefragt werden (0281-107-4420).