
Kreis Wesel gibt grünes Licht für bessere Beschilderung der Deponiezufahrt „Eichenallee“
7.7.2026 Gahlen (pd). Gahlener Umweltschutzverein (GUV) begrüßt Anordnung eines Vorwegweisers nach mehreren LKW-Unfällen
Der Gahlener Umweltschutzverein (GUV) begrüßt die heutige Entscheidung des Kreises Wesel, einen zusätzlichen Vorwegweiser für den Anlieferverkehr zur Deponie „Eichenallee" in Hünxe anzuordnen. Betreiberin der Deponie ist die Firma Nottenkämper.
Hintergrund sind mehrere Unfälle mit Lastkraftwagen in den vergangenen Monaten, die im Bereich der Pfannhüttenstraße/Meesenmühlenweg auf Schermbecker Gebiet – unmittelbar an der Wasserschutzzone III B zum Wasserschutzgebiet Dorsten-Holsterhausen – von der eigentlichen Anfahrtsroute abgekommen waren. Allein zwischen Februar und Mai 2026 kam es zu drei solchen Vorfällen, bei denen sich LKW festfuhren oder Ladung verloren.
Der GUV hatte gemeinsam mit betroffenen Anwohnern auf die unzureichende Beschilderung der Anfahrtswege hingewiesen und sich im Mai 2026 in einem gemeinsamen Schreiben an den Kreis Wesel und die Bezirksregierung gewandt. Der bislang einzige Hinweis auf die erforderliche Abbiegung von der Straße „Waldau" in die private Zufahrt „Eichenallee" war lediglich über ein kaum sichtbares Firmenschild des Betreibers erkennbar.
Wie der Kreis Wesel nun mitteilt, wurde die verkehrsrechtliche Anordnung zur Aufstellung des beantragten Vorwegweisers an die Gemeinde Schermbeck zur Umsetzung übersandt.
„Wir freuen uns, dass unser Anliegen so zügig aufgegriffen wurde, und danken dem Kreis Wesel für die konstruktive Zusammenarbeit. Eine klare Beschilderung schützt nicht nur den Verkehr, sondern auch unser sensibles Wasserschutzgebiet", erklären Dr. Stefan Steinkühler und Matthias Rittmann. Der GUV wird die Umsetzung der Maßnahme weiter aufmerksam begleiten.