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Von Kegeljungen, "Roten" Modenschauen und vom Kegeln.

25.9.2015 Schermbeck (geg). Das „Rollende Glück". Was für ein schöner Name.  Hinter dem Namen verbirgt sich ein Kegelclub. Und der feierte in diesen Tagen sein 50-jähriges Jubiläum.

Obwohl - sie kegeln ja nicht mehr die sechs Damen, sondern schieben seit vier Jahren eine etwas ruhigere Kugel und treffen sich zum monatlichen Stammtisch.

 Von 18 bis 21 Uhr wird dann nach einem leckeren Essen geguckt wies allen geht und über „Gott und die Welt" geklönt.
Gemeinsam mit Anni Gardemann (81J), Irmgard Pesch (83J), Elsbeth Lensing (68J), Elis Stiebels (82J) und Burgis Berg(73J) schauten die Damen am Jubiläumstag „schmunzelnd zurück", wie Kegelmutter Anny erzählte. Übrigens ist auch Elis Stiebels seit der ersten Stunde dabei.
Begonnen habe alles damit, dass die Ehemänner regelmäßig zum Stammtisch gingen. „Gleichberechtigung muss sein", dachten sich daraufhin ein paar Damen im Jahr 1965 und beschlossen einen Kegelclub zu gründen.


Die Kegelbahn befand sich damals noch in einem Hinterstübchen der Gaststätte Overkämping. Ein Kegeljunge war damals behilflich alle neun Kugeln zu seinen und zugunsten der Damen fallen zu lassen. „Wir waren 12 Frauen, die den Kegeljungen bei allen Neunen mit je 10 Pfennig belohnten. Wir Frauen belohnten uns dafür mit einem 'Roten'", hieß es, Und: „Weil uns der 'Rote' so gut schmeckte haben wir natürlich oft einen Volltreffer gelandet."
Was sie dann erzählten, belegt dass die 12 Damen keine Kinder der Traurigkeit waren. Gut angeschickert ging es damals mitunert von der Kegelbahn in den Saal, wo es recht fröhlich zuging. Da gab's Geschichten – alle unter dem Einfluss des reichlichen Genusses des roten Getränkes- von einer Fahrradrennbahn im Saal, von einer Modenschau nachdem Kleider getauscht wurden und einer Hasenjagd. Geschichten, die auch Jahre später bei der Erinnerung noch für ordentlich Gelächter sorgten.
Höhepunkte des Clublebens waren natürlich die Kegeltouren, bei denen in der ersten Zeit allein und dann auch mit den Ehemännern viele Städte bereist wurden. Und auch viele Ereignisse wie Geburten, Silber- und Goldhochzeiten wurden gefeiert. Immer wurden dafür auch Lieder und Sketche eingeübt. Aber irgendwann hieß es: „Herzschmerz und dies und das, wir sind auch nicht mehr jung. Arthrose und dies und das nehmen uns den Schwung" und die Damen gaben das Kegeln auf - treffen sich nun zum Stammtisch.
Zur Jubiläumsfeier warteten ein hübsch gedeckter Tisch und ein leckeres Menü in der Vereinsgaststätte „O" auf das Sextett. Gefreut haben sich alle, dass das 85-jährige Gründungsmitglied und die „Kegelmutter" Anny Nowatzki, gekommen ist. Denn sie lag an diesem Tag noch im Krankenhaus, konnte die behandelnden Ärzte aber davon überzeugen, dass sie zu diesem wichtigen Termin „Urlaub" benötigte.

 

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