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Aaron Rexforth erzählt von seinem Leben auf Zeit in China

7.2.2017 Schermbeck. Wer den Schritt ins Ausland wagt, hat die Möglichkeit interkulturelle Kompetenzen zu erwerben und vorhandene Fremdsprachenkenntnisse zu vertiefen. Das ist nicht neu. Viele Schüler und junge Erwachsene zieht es deshalb in die Ferne, um den eigenen „Horizont“ zu erweitern, Sprachkenntnisse zu erwerben oder zu verbessern und zu lernen auf eigenen Füßen zu stehen.


So wie der 20 jährige Aaron Rexforth der mit seiner Freundin Ann-Marie Sandberg für fünf Monate in Peking lebt und arbeitet. Eigentlich trinke ich gern mit Menschen die etwas Spannendes zu erzählen haben, einen Kaffee. Doch der Weg nach China war mir doch zu weit. So hat Aaron aus Peking geschrieben und von seinem Leben erzählt:
Schon während ich noch zur Schule gegangen bin, hat sich mir die Möglichkeit geboten, dass ich jedes Jahr in den Sommerferien im Familienbetrieb aushelfen durfte.
Die Firma JHS Jungblut GmbH & Co. KG ist sowohl in Deutschland als auch in Indien und China vertreten und produziert und vertreibt weltweit Systemkomponenten zur Umsetzung von Gleit- und Bremsprozessen mit Schwerpunkt Windkraftanlagen.


Beide Unternehmen habe ich schon gesehen, doch hat es in der Vergangenheit immer mehr Sinn gemacht in China zu arbeiten, da dort meine Hilfe mehr benötigt wurde. Ich arbeite in der Produktion und bin für die Zusammensetzung der Bremssysteme einer Windkraftanlage zuständig.
Doch diesmal bin ich nicht alleine nach China geflogen! Meine Freundin Ann-Marie Sandberg begleitet mich und absolviert ein Praktikum ebenfalls bei JHS Jungblut GmbH & Co.
Wir beide leben schon seit Oktober zusammen in Peking und haben eine kleine Wohnung angemietet, die sich etwas außerhalb der Stadt befindet. Wir arbeiten von montags bis freitags in der Firma und haben am Wochenende die Möglichkeit Peking anzuschauen und zu erleben. Zudem sind wir schon in Städten wie Xian gewesen, wo wir uns die Terrakotta Armee angeguckt haben.

 

Die Terrakotta Armee die den ersten Kaiser von China im Totenreich bewachen sollte, gehört zu den größten archäolögischen Sensationen des 20. Jahrhunderts. Der Ort der Grabstätte war bekannt, die Terrakotta Armee wurde jedoch durch Zufall im Jahr 1974 von Landarbeitern bei Xi'an, die einen Brunnen anlegen wollten, entdeckt.
Auch die Verbotene Stadt oder chinesische Mauer haben wir natürlich mitgenommen. Die chinesische Mauer ist unbeschreiblich schön!


Doch leider macht uns manchmal das Wetter einen Strich durch die Rechnung, denn es ist sehr kalt und oft sind die Smogwerte so hoch, dass wir in der Wohnung bleiben und abwarten, dass die Luftqualität wieder besser wird. Die meisten Menschen hier sind sehr aufgeschlossen und sind von Ausländern so fasziniert, dass wir überall herzlich begrüßt werden und uns doch sehr wohl fühlen. Abgesehen davon, vermisse ich natürlich all meine Freunde und Familie.
Nur bezüglich des Essens mussten wir uns komplett umgewöhnen, was manchmal nicht ganz so angenehm war. Aber wir sind offen für Neues! Sogar einen gerösteten Skorpion habe ich probiert, wobei ich den nicht noch einmal essen würde.


Wir werden voraussichtlich bis Mitte dieses Monats bleiben und uns dann auf unsere Ausbildung in Deutschland konzentrieren.
Ich möchte ein International Business Management Studium im näheren Umkreis von Schermbeck absolvieren. Ich denke damit kann ich ziemlich gut an meine Erfahrungen, die ich in den vergangenen Jahren gesammelt habe, anknüpfen.
Ich denke, diese Zeit in China hat mir noch viel mehr Selbstbewusstsein gegeben und ist für einen wirtschaftlichen Studiengang auf Englisch eine sehr gute Grundlage!

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