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“Der Adrenalinspiegel steigt, wenn der Alarmgeber geht“

15.8.2018 Schermbeck. (geg) Wir von "Schermbeck-grenzenlos" geben der Feuerwehr Schermbeck in lockerer Reihenfolge ein Gesicht. 
Hauptfeuerwehrmann Sebastian Püthe ist 26 Jahre jung und Leiter der Jugendfeuerwehr. Seit seinem 13. Lebensjahr ist er dabei.
 „Motiviert hat mich Heiner Timmermann, Hausmeister der Maxischule, der mit uns als Schüler Brandschutzerziehung durchgeführt hat und gleichzeitig auch Werbung für die Jugendfeuer machte“, erinnert sich Püthe. Er habe sich begeistern lassen und sei Mitglied geworden. Seit dem Jahr 2010 ist er im aktiven Dienst. Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr zu sein, sei für ihn eine Lebenseinstellung. „Toll finde ich das Gemeinschaftsgefühl, welches die Wehr prägt“, sagt er. Und da er als Erzieher arbeitet, habe er sich auch in die Jugendfeuerwehr eingebracht, dessen Leitung er dann im letzten Jahr von Thomas Bienbeck übernommen hat.
Wichtig sei, so sagt er, Spass an der Aufgabe zu haben, damit man regelmäßig präsent sei. „Man muss mit dem ganzen Herzen dabei sein, sonst bringt das nichts“, sagt er abschließend.
Auf eine 40jährige Dienstzeit blickt Unterbrandmeister Josef-Große-Ruiken zurück. „Ich habe mein Hobby zum Nebenberuf gemacht, versuche mit viel Ehrgeiz die Anforderungen zu erfüllen“, sagt er. Genauso wie er „Gewehr bei Fuß" stehe, gelte das auch für seine Frau, berichtet er. Denn Josef Große-Ruiken ist selbstständig. Er erzählt „Wenn mein Alarmgeber geht, dann geht zuhause das Telefon und meine Frau muss alle Termine absagen, bzw. verlegen“
„Ich bin mit Leib und Seele dabei“, sagt Große-Ruiken von sich. Das mit Leib und Seele dabei sein, sei eine wichtige Voraussetzung für den freiwilligen Dienst. Man müsse Interesse an technischen Dingen haben, die sich ja ständig weiter entwickeln. Und die Kontinuität bei den Übungsabenden sei unerlässlich. „Ich muss mich bei einem Einsatz blind auf den Kameraden verlassen können, denn unter Umständen hat er mein Leben in der Hand“, erklärt der Unterbrandmeister aus Altschermbeck.
Mit dem Bedürfnis Menschen zu helfen, die Hilfe benötigen, sei er groß geworden, deswegen habe er auch den Dienst an der Waffe verweigert. Er sagt: “Der Adrenalinspiegel steigt, wenn der Alarmgeber geht“. Und kaum hat er den letzten Satz ausgesprochen, piepst es in seiner Hosentasche. Ein Blick aufs Display und er entschwindet.

Hauptbrandmeister Christian Werner ist ein „Spätberufener“. Er war schon über 30 Jahre, als er sich anlässlich des Jubiläums des Altschermbecker Löschzugs im Jahr 2009 entschloss, Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr zu werden. „Für die Feuerwehr habe ich mich immerschon interessiert, aber nie eine direkte Berührung gehabt“, erklärt er. Gemeinsam mit Bruno Rademacher, der heute Mitglied des Löschzugs Schermbeck ist, habe er beschlossen „Wir gucken uns das mal an“. Beide sind Mitglied geworden.
„Ich habe den Schritt nicht bereut, ich bin gern dabei“, sagt er. Aber: “Da unsere Kinder noch klein waren, habe ich den Entschluss gemeinsam mit meiner Frau gefasst“, ließ er nicht unerwähnt.
Die Herausforderung mit jeder Situation die ein Einsatz bietet, klar zu kommen, für alles eine Lösung zu finden, sei für ihn auch ein Anreiz. „Das ist schon spannend, man weiß nie was einen erwartet“, sagt er. Und er schwört auf die Kameradschaft, die in der Feuerwehr besteht.

Wer sich für den Dienst in der Feuerwehr interessiert, kann sich gern mit den jeweiligen Löschzugführern in Verbindung setzen. Auch Quereinsteiger bis sind gern gesehen.
Löschzug Schermbeck, Löschzugführer Christoph Loick Tel. 0170/7667480.
Löschzug Alterschermbeck, Löschzugführer Martin Wilsing, Tel. 0151/55546514,
Löschzug Gahlen, Löschzugführer Henry Albedyhl Tel. 0151/26386820.

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